Energiesparhäuser – Öko-Häuser: Energie gespart, aber Asthma bekommen

Posted By on May 2, 2015

München – Auf so eine Studie haben Öko-Kritiker seit langem gewartet: Energiesparhäuser erhöhen das Risiko für Asthma, wie Forscher vom Europäischen Zentrum für Umwelt und menschliche Gesundheit an der Universität Exeter kürzlich in einer Studie in “Environmental International” publiziert haben.

Öko und Asthma

Richard Sharpe und sein Team hatten Daten von 777 Einwohnern und ihren Häusern in Cornwall analysiert. Wie energiesparend ein Haus war, maßen sie anhand der Standard Assessment Procedure (SAP), ein von der britischen Regierung empfohlenes System zur Einschätzung des Energieverbrauches.

Damit werden die jährlichen Kosten für Heizen, Strom und Ventilation sowie die CO2-Emissionen berechnet. Die SAP-Skala reicht von eins bis hundert, wobei hundert ein extrem energiesparendes Haus bedeutet. Je höher die SAP, desto häufiger waren die Bewohner im Jahr zuvor wegen Asthma beim Arzt, und desto öfter nahmen sie Asthmamedikamente.

Bei einer SAP von mehr als 70 war das Risiko doppelt so groß wie bei einer SAP von 24 bis 60. “Die Leute isolieren wie wild und bauen absolut undurchlässige Fensterdichtungen, aber sie ändern ihre Lüftungsgewohnheiten nicht”, sagt Dennis Nowak, Umweltmediziner am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

“Sie vergessen, dass der Mensch durch Atmung, Schwitzen, Kochen und Duschen gut zwei Liter Flüssigkeit pro Tag an die Raumluft abgibt. Bei einer vierköpfigen Familie entspricht das locker einem großen Eimer Wasser.” Würden dann die Bewohner nicht lüften, sagt Nowak, steige die Luftfeuchtigkeit an, was das Wachstum von Schimmelpilzen und Milben begünstige.

Umwelt als Feind

Doch energiesparende Häuser erklären die Anfälligkeit für Asthma nur zum Teil. “Asthma entsteht durch ein kompliziertes Wechselspiel vieler Faktoren, Schimmelpilze und Hausstaubmilben sind nur zwei mögliche”, sagt Ioana Agache, Expertin für Asthma bei der Europäischen Akademie für Allergie und klinische Immunologie (EAACI).

Die Vererbung beeinflusst, wie empfindlich die Atemwege auf Reize aus der Umwelt reagieren. Ob Asthma ausbricht, hängt vermutlich von diesen Reizen ab. “Am besten nachgewiesen ist, dass Zigarettenrauch Asthma begünstigt”, sagt Agache, “und zwar aktives und passives Rauchen.”

Auch Allergien auslösende Stoffe wie Pollen, Tierhaare, Chemikalien oder Medikamente sind häufig für Asthma mitverantwortlich. “Es ist problematisch, sich – wie es in dieser Studie gemacht worden ist – nur auf einen oder zwei Risikofaktoren zu fixieren. Man muss immer die komplexe Entstehungsgeschichte berücksichtigen”, sagt Agache.

Frage nach ursächlichem Zusammenhang

Die Studie habe außerdem die Schwäche, dass die Forscher zu wenige konkrete Fragen gestellt hätten, sagt Armin Schuster, Biologe am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene an der Uniklinik in Freiburg. “So konnten sie nur eine Assoziation feststellen. Über einen ursächlichen Zusammenhang sagt das noch nichts aus.”

Dafür hätten sie fragen müssen, ob nach Einzug in ein Energiesparhaus oder nach einem Umbau mehr Menschen erkrankt seien oder ob sich bei bereits an Asthma Erkrankten in solchen Gebäuden die Krankheit verschlimmert habe.

Andere Daten deuten allerdings auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Raumluft und Asthma hin: Wissenschafter aus den USA und aus Thailand bestätigten gerade mit einer umfangreichen Analyse von 69 Studien, dass Feuchtigkeit Asthma verschlimmert, vermutlich bedingt durch Milben und Schimmelpilze.

Stoßlüften als Lösung

“Man kann das Asthmarisiko ganz einfach senken”, sagt Schuster, “indem man mehrmals täglich stoßlüftet, die Wohnung gleichmäßig heizt und keine Luftbefeuchter benutzt.” Gegen Milben hilft, wenn man die Wohntemperatur eher kühl und trocken einstellt, regelmäßig putzt und bei Milbenallergie Schutzüberzüge für Matratzen, Kissen und Betten verwendet. Verzichtet man zudem auf das Rauchen, tut man Lungen und Blutgefäßen etwas Gutes.

Neubauten sollten nicht bezogen werden, bevor Beton, Zement und Estrich richtig ausgetrocknet sind, rät Schuster. Denn manchmal entsteht während des Bauens Schimmel – etwa wenn Fenster im Winter geschlossen waren. “Gut isolierte Neubauhäuser sind in Ordnung, solange die Bewohner regelmäßig lüften”, sagt Umweltmediziner Nowak. “Aber wenn ein zugiger Altbau isoliert wird und man sich wie zuvor verhält, treten Probleme auf – so sicher wie das Amen in der Kirche.” (Felicitas Witte, DER STANDARD, 18./19.4.2015)

 

Übernommen aus:

http://derstandard.at/2000014459724

Fotostrecke: Käsekuchen – die besten Rezepte

Posted By on May 2, 2015

Käsekuchen mit Amarenakirschen

Dieser Käsekuchen wird mit Kirschen verfeinert. Die Grundlage ist ein Kakao-Mürbteig, obendrauf kommen Schichtkäse und Mascarpone. Zum Rezept: Käsekuchen mit Amarenakirschen

Was macht den Käsekuchen zum Käsekuchen?
Klar, ohne Butter, Zucker, Eier, Mehl als Grundlage geht nichts. Aber schon bei der Käsemasse, die dem Käsekuchen seinen Namen verleiht, scheiden sich die Geister: Sie kann aus Schichtkäse gemacht sein, aus Mascarpone oder Ricotta. In den meisten Fällen ist ein Käsekuchen zwar ein Quarkkuchen – aber selbst bei dem muss man sich zwischen Vollfettstufe, Halbfett- und Magerquark entscheiden.

Auch um den richtigen Teig für Käsekuchen gibt es Glaubenskriege: Die einen schwören auf Käsekuchen mit Keksboden, die anderen bevorzugen ihren Käsekuchen mit Mürbteig, mit Kakao oder ohne. Puristinnen machen ihren Käsekuchen sogar ohne Boden – für den ultimativen, schnörkellosen Käsekuchen-Genuss. Sie würden ihren Käsekuchen nie mit Mandarinen, Streuseln oder Rosinen aufpeppen, wie experimentierfreudigere Bäckerinnen es tun.

So wird die Käsemasse cremig und fluffig
Egal ob raffiniert oder pur: Mit Puddingpulver oder Käsekuchenhilfe lässt sich verhindern, dass die Käsecreme in der Mitte des Kuchens einsinkt. Eischnee macht die Masse locker und cremig. Wer es noch fluffiger mag, hebt geschlagene Sahne unter. Die macht den Käsekuchen aber noch gehaltvoller, als er ohnehin schon ist: Ein Stück Käsekuchen kann es schnell auf 400, 500 Kalorien oder mehr bringen.

Omas Käsekuchen ist der beste
Auch in anderen Ländern ist Käsekuchen beliebt, etwa in Amerika. Die Amerikaner machen ihren Cheesecake mit Doppelrahmfrischkäse – daher ist die Käsemasse kompakter als beim deutschen Käsekuchen üblich.

Die Rezepte für Käsekuchen werden in vielen Familien seit Generationen überliefert. Und die Töchter und Enkelinnen sind sich sicher: Keine backt so einen guten Käsekuchen wie Mama oder Oma. Wer trotzdem mal einem neuen Rezept eine Chance geben will, findet hier köstliche Inspirationen.

 

Link zur Homepage:

http://www.brigitte.de/rezepte/backen/kaesekuchen-1007827/

Die richtige Auswahl an Gartengeräten treffen

Posted By on March 1, 2015

Eine große Auswahl an Gartengeräten bekommt man in Gärtnereien, in Gartenbaubedarfshandlungen oder im Baumarkt. Einige davon gehören zur Grundausstattung, viele jedoch sind unnötig und lediglich ein Verkaufstrick. Beim Kauf der richtigen Gartengeräte sollte unbedingt der Qualität den Vorzug gegeben werden. Dabei sollte Markenware aus hochwertigem Stahl gekauft werden. Vordem Kauf sollte jedes Gerät einmal in die Hand genommen werden, um seine Handhabung beurteilen zu können. Solche Geräte halten bei entsprechender Pflege mehrere Jahre.

Folgende Geräte gelten als Grundausstattung:

Spaten zum Umgraben, Ziehen von Gräben und Stechen der Löcher beim Pflanzen. Dabei sind Standardgrößen am, für Ungeübte und Frauen gibt es auch kleinere Größen. Eine deutliche Erleichterung bei der Bodenbearbeitung bringt dabei, aus eigener Erfahrung heraus, der Fiskars Xact™, damit wird das Umgraben fast zum Kinderspiel.

Grabgabel (gleiche Größe wie Spaten aber mit 5 Zinken statt der Klinge) zum Umgraben, Locker der Bodenoberfläche oder als Harke zum Ebnen. Auch hier sind Standard- und kleinere Größen erhältlich.

Kelle zum Pflanzen und Hochheben junger Pflanzen und Zwiebeln. Am geeignetsten ist eine Pflanzkelle, deren Klinge an einem L-förmigen Stiel und damit unterhalb des Griffs befestigt ist.

Handrechen zur Kelle, mit mindestens 4 Zinken. Besonders geeignet für die Entfernung von Unkraut. Lockerung der Oberfläche oder zum Anlegen von Samenrinnen. Neben der gebräuchlichen Hacke gibt es solche mit 3 Zinken oder Hacken mit Schneideflächen, mit denen das Unkraut durch Hin- und Herbewegen abgeschnitten wird.

Rechen oder Harke zum Ebnen des Bodens, besonders vor dem Anlegen Rinnen oder Einsäen von Rasen. Ein Rechen ist auch von unschätzbaren Wert zur Beseitigung von herabfallenden Blätter von Bäumen im Herbst.

Heckenschere und Seil sind ebenfalls eine sehr nützliche Anschaffung. Ein Seil wird benutzt, um gerade Samenrinnen zu erzielen oder Beete und Randbeete zu gestalten. Mit einer Heckenschere werden Bäume und Sträucher beschnitten oder dünnes Gestrüpp entfernt. Die Schere sollte stets scharf sein, da sie sonst ihren Zweck nicht erfüllt.

 

externer Link zum Artikel:

http://www.heimwerker-tipps.net/

Urlaub in Tunesien:

Posted By on February 25, 2015

Palmen-Idylle mit Kameraüberwachung, Boutiquehotels neben Bettenburgen: Obwohl sich die Lage in Tunesien nach Ausbruch der Revolution in der arabischen Welt recht schnell wieder beruhigte, kämpft das Land bis heute mit den Folgen der Krise – und mit dem Terror des Islamischen Staats, der auf das Land zurückstrahlt.

Auch die Tourismusbranche, die mit 6,5 Prozent einen beachtlichen Teil des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, leidet noch immer unter dem massiven Einbruch der Besucherzahlen. Die Krise zwingt das Land dazu, sich neu zu erfinden.

Vier Jahre nach dem “arabischen Frühling” schürt nun die erste demokratische Wahl eines Präsidenten die Hoffnungen auf den wirtschaftlichen Aufschwung. Die scheidende tunesische Tourismusministerin Amel Karboul über Wachsamkeit, Musikfestivals im Wüstensand und ihren Wunsch, nach dem Berufsurlaub ein Sabbatjahr einzulegen.

Die Welt: In Tunesien begann im Dezember 2010 der “arabische Frühling” mit der Verbrennung des Gemüsehändlers Mohammed Bouazizi. Gerade haben Sie die ersten freien Wahlen abgehalten. Tunesien gilt in der arabischen Welt als Vorreiter in puncto Demokratie. Was haben Sie besser gemacht als die anderen?

Amel Karboul: Das hat verschiedene Gründe. Zum einen dürfen wir auf eine lange Friedensgeschichte zurückblicken und verzeichnen eine hohe Bildungsrate – vor allem auch bei den Frauen. Zum anderen haben wir starke staatliche Institutionen: Zeigen Sie mir ein zweites Land, in dem am Freitag Revolution ist und die Leute am Montag wieder ganz normal arbeiten gehen – wie nach der Flucht des ehemaligen Präsident Zine el-Abidine Ben Ali am 14. Januar 2011.

Wir standen in der Vergangenheit immer wieder vor Situationen, die zu politischen Machtkämpfen hätten führen können. Doch die Beteiligten haben sich immer für die Demokratie entschieden – und gegen die Macht. Auch wenn das nie einfach war: Es zeigt die Reife, die das Land in den vergangenen Jahren erlangt hat. Das ist, denke ich, der Unterschied zu Ländern wie Libyen oder Syrien.

Die Welt: Dennoch hat der “arabische Frühling” das Land in eine Krise gestürzt. Statt sieben kamen 2011 nur noch 4,8 Millionen Besucher ins Land, der Tourismussektor brach um 40 Prozent ein.

Karboul: Das ist das Paradoxe. Der Gewinner der vergangenen Jahre ist die Demokratie, es gibt aber auch einen Verlierer: die Wirtschaft. Tunesien ist sicherer als manche europäische Großstadt – und war es schon während und auch nach der Revolution. Aber wir haben das einfach schlecht kommuniziert.

Zum anderen ist es das Gesamtbild, auf das der Tourismus sehr empfindlich reagiert: Wenn in Syrien etwas passiert, schlägt sich das auch bei uns in Tunesien nieder. Wir sind Teil der arabischen Welt – und zahlen dafür einen hohen Preis, vor allem im Tourismus. Richtig ist, dass es hier immer wieder zu Demonstrationen kommt, was die Menschen verunsichert. Sie verlaufen aber friedlich und sprechen doch für die Demokratisierung des Landes.

Die Welt: Was hat sich seit der Absetzung und Flucht des Diktators Zine al Abidine Ben Ali 2011 im Tourismussektor verändert?

Karboul: Der Einbruch im ersten Jahr war für uns natürlich ein Schock. Wir spüren die Auswirkungen der Krise bis heute. Die Touristenzahlen steigen nur sehr langsam wieder, und vor allem die klein- und mittelständischen Hoteliers stecken nach wie vor in großen finanziellen Schwierigkeiten, mussten viele Mitarbeiter entlassen.

Es gibt aber auch einen positiven Effekt. In der Krise haben sich viele alternative Tourismuskonzepte zum Pauschaltourismus entwickelt: Boutiquehotels, Pensionen, Weingüter, neue Designlabels, das Streetart-Festival auf Djerba mit 150 Künstlern aus 30 Ländern, spirituelle Wanderungen werden angeboten.

Im Februar findet zum zweiten Mal ein elektronisches Musikfestival in der Wüste statt. Das ist eine ganz neue Energie, die das Land durchströmt. Und Tunesien hat diese kulturellen Schätze – wir haben sie nur nie verkauft.

Die Welt: Ist das das Ende der Bettenburgen?

Karboul: Nein. In den vier Sommermonaten ist der klassische Pauschalurlaub nach wie vor sehr gefragt – vor allem bei Familien und jungen Leuten, die Party machen wollen. 2014 waren wir in der Hauptsaison ausgebucht; und das wollen wir auch in diesem Jahr schaffen.

Aber das Jahr hat eben mehr als nur vier Monate, und die Saisonalität ist ein Problem für Hotels, die nicht selten bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigen. Darum müssen wir Alternativen zum Strandurlaub entwickeln: Natur- und Kulturerlebnisse, Festivals, Yoga. Heute gibt es weltweit eine Milliarde Touristen pro Jahr, in zehn Jahren werden es doppelt so viele sein – das birgt auch für uns großes Potenzial.

Die Welt: Sie haben fünf Jahre in Deutschland gelebt. Wie wichtig ist der deutsche Markt für Tunesien?

Karboul: Sehr wichtig. Mit mehr als 400.000 Gästen pro Jahr machen die Deutschen einen beachtlichen Teil der Tunesien-Touristen aus. Außerdem sind deutsche Touristen für uns so etwas wie ein Qualitätsmerkmal: Wenn die zufrieden sind, sind meistens auch alle anderen zufrieden.

Die Welt: Gerade ist mit der Wahl von Beji Caid Essebsi die erste demokratische Machtübergabe in der Geschichte Tunesiens geglückt. Was erhoffen Sie sich vom neuen Präsidenten?

Karboul: Wir als Übergangsregierung hatten nach dem Abgang von Ben Ali drei Aufgaben: transparente, faire und sichere Wahlen, die Sicherheit im Land zu erhöhen und Wirtschaftsreformen auf den Weg zu bringen. Ersteres haben wir mit der Wahl von Essebsi erreicht, und auch die Sicherheit ist gestiegen. Diese neue Stabilität ist für den Tourismus enorm wichtig.

Das Schwierigste sind wohl die ökonomischen Reformen. Wir hoffen, dass die Wahl als Ende der Übergangszeit sowohl für Investoren als auch Touristen ein starkes Zeichen dafür ist, dass das Land auf dem richtigen Weg ist.

Die Welt: Essebsi hatte bereits unter dem Autokraten Ben Ali politische Ämter inne. Mit Habib Essid könnte nun außerdem ein hochrangiger Funktionär des Ben-Ali-Regimes neuer Regierungschef werden. Was macht Sie so sicher, dass das Land auf dem richtigen Weg ist?

Karboul: Wir haben in Tunesien heute eine starke bürgerliche Gesellschaft, verschiedene Parteien, freie Medien, transparente und demokratische Wahlen. Und Tunesien braucht alle verfügbaren Kompetenzen, um diese Strukturen aufrechtzuerhalten. Außerdem geht es uns nicht darum, eine gesamte Generation auszugrenzen. Wer Unrecht getan hat, musste sich dafür vor der Justiz verantworten.

Die Welt: 3000 Tunesier haben sich der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen – eine Entwicklung, die unter anderem in Form von Drohungen auch auf das Land zurückstrahlt. Wie gehen Sie damit um?

Karboul: Da haben wir eine ganz klare Strategie. Wir haben die Grenzkontrollen massiv verstärkt, schauen genau, wer das Land verlässt und wer kommt, und beobachten die Entwicklung verschiedener Gruppierungen über das Internet. Vor allem Leute, die aus Syrien zurückkommen, beobachten wir sehr genau – und bringen sie notfalls vor Gericht oder in psychologische Betreuung.

Mittlerweile haben wir auch alle Moscheen, die zwischenzeitlich von Extremisten besetzt waren, wieder unter Kontrolle. Sie sind wichtige Orte des intellektuellen Einflusses.

Die Welt: Wie gefährlich ist es zurzeit, in der arabischen Welt zu reisen?

Karboul: Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort für die mehr als 20 arabischen Länder. In Tunesien ist seit der Revolution kein einziger Tourist oder Besucher zu Schaden gekommen. Als Regierung tun wir alles, damit das so bleibt.

Die Welt: Ist Tunesien sicher?

Karboul: Tunesien ist schon seit Jahren sicher, ja.

Die Welt: In den vergangenen Wochen wurden in Tunesien ein Polizist und ein Mitglied der Nationalgarde brutal ermordet. Der scheidende Ministerpräsident Mehdi Jomaâ sagte kürzlich, er betrachte die Situation im Nachbarstaat Libyen als Gefahr für sein Land. Sie sind nicht beunruhigt?

Karboul: Die Situation in Libyen ist natürlich beunruhigend für die Stabilität der ganzen Region. Tunesien ist heute ein Sicherheitshafen für fast zwei Millionen Menschen aus dem Nachbarland. Mit ihren Familien haben Sie hier einen Zufluchtsort gefunden. Welches andere Land der Welt hat denn noch mal 20 Prozent der eigenen Bevölkerung zusätzlich aufgenommen? Und das friedlich und erfolgreich.

Die Welt: Ist Tunesien ein Sicherheitstrakt geworden?

Karboul: Wir haben schon versucht, das diskret zu lösen – mit Kameras an den Hotels zum Beispiel. Härtere Maßnahmen haben wir an der Grenze zu Libyen ergriffen, wo wir die Anlagen mit Toren und Sicherheitstechnik ausgestattet haben. Heute wird dort nicht mehr nur stichprobenartig kontrolliert, sondern wirklich jeder.

Vor den Wahlen und währenddessen gab es auch in den Städten vermehrt Polizeikontrollen. Ich hatte das Gefühl, dass die Menschen sich dadurch aber eher sicherer als verunsichert gefühlt haben.

Die Welt: Wie lange werden Sie diese Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten?

Karboul: So lange wie notwendig. Wir bleiben wachsam und beobachten die Lage kontinuierlich – auch in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie Deutschland oder Algerien.

Die Welt: Können Sie sich vorstellen, Ihre Funktion als Tourismusministerin auch unter dem neuen Präsidenten fortzusetzen?

Karboul: Wenn man mich fragt, dann würde ich es dann kontextabhängig entscheiden. Am liebsten würde ich jetzt allerdings, um ehrlich zu sein, mal ein Sabbatjahr einlegen – meditieren, Sport machen, mir die Zeit für Familie und existenzielle Fragen nehmen. Ich bin erst 41 Jahre alt – jung genug, um auch später noch mal in die Politik zurückzukehren.

Die Welt: Wo machen Sie Urlaub?

Karboul: Früher auf Djerba – meine Eltern und Großeltern leben hier. Weihnachten und Neujahr verbringe ich aber gern im sonnigen Südafrika, sonst finde ich auch Asien spannend. Seit ich Tourismusministerin bin, habe ich allerdings keinen Urlaub mehr gemacht. In diesem Amt ist man nie im Urlaub: Die Leute wollen mit einem immer über die Arbeit sprechen. Vielleicht muss ich mal woanders hinfahren.

Die Welt: Nach Deutschland zum Beispiel.

Karboul: Zum Beispiel – aber nicht im Winter. (lacht)

 

externer Link zum Artikel:

www.welt.de/reise/Fern/article136119753/

Pernod Ricard Deutschland bietet globale Bartender-Ausbildung – Exklusives „Maison“-Programm erfüllt höchste Standards

Posted By on February 21, 2015

Bartending ist mehr als ein Beruf. Es ist eine Lebenseinstellung. Pernod Ricard Deutschland bietet darum mit dem exklusiven „Maison“-Programm eine weltweit einzigartige Bartender-Ausbildung. Sie richtet sich an Einsteiger und erfahrene Bartender, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und ihr Wissen vertiefen möchten. Ziel ist es, verbindliche Standards zu setzen und Experten zu Top-Bartendern auszubilden, die ihre Leidenschaft für Spirituosen in Bars auf der ganzen Welt weitergeben. Durch das akkreditierte Programm erhält der Berufstand den Stellenwert, den er verdient. „Maison“ wurde 2013 in acht Ländern gestartet, darunter auch Deutschland. Die ersten 79 Bartender erwerben in Deutschland im Januar 2015 ihren Abschluss. Aufgrund des großen Erfolgs nehmen derzeit bereits 20 Länder an der internationalen Bartender-Ausbildung teil.

Innovatives Schulungssystem inklusive Tasting
Pernord Ricard hat das Programm über einen Zeitraum von drei Jahren in enger Kooperation mit internationalen Experten entwickelt. Das Konzept ist von unabhängigen Branchenkennern und Weltklasse-Bartendern geschrieben und exakt auf die Bedürfnisse moderner Bartender abgestimmt. Herausgekommen ist ein einzigartiges, flexibles Programm, das eine innovative Kombination aus persönlicher Betreuung durch geschulte Pernod Ricard Trainer sowie digitalen Einheiten via iPad-App bietet. Die Ausbildung umfasst elf interaktive Module, in denen jeweils eine Abschlussprüfung bestanden werden muss. Jedes Modul beschäftigt sich intensiv mit einer bestimmten Spirituosenkategorie, befasst sich mit deren Herstellung, Produktion, Geschichte und Cocktails und beinhaltet eine Degustation. Dabei wird auf nationale Gepflogenheiten hinsichtlich der Zusammenstellung aufmerksam gemacht und es werden lokale Unterschiede beim Mixen erläutert. Auf dem Lehrplan stehen Rum, Champagner, Tequila, Wodka, Whiskey, Scotch Whisky, Anis/Absinth, Cognac und Gin.

Hinzu kommen zwei weitere Module, die sich explizit dem „customer service“ und den „bartending skills“ widmen. Dabei geht es ausschließlich um Themen, mit denen jeder Bartender in seiner täglichen Berufspraxis konfrontiert wird. Inhaltlich stehen hier Servicequalität, Barausstattung, rechtliche Verpflichtungen, Verhaltenskodex und der professionelle Umgang mit Gästen im Fokus. „Das Maison-Programm ist ein tolles Format, das die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis bietet. Es steigt sehr tief in die Inhalte ein und vermittelt Informationen, die weit über das hinausgehen, was man sonst in Fachbüchern oder im Internet findet. Das ist einzigartig und durch die intensiven Produktschulungen habe ich unglaublich viel dazugelernt. Dank kleiner Gruppengröße und interaktiver iPad-Nutzung war es außerdem viel leichter, sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Kurse in verschiedenen Bars stattfanden – so war es leicht, neue Häuser kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen“, sagte René Brucks, Chef de Bar, Kempinski Hotel Bristol Berlin.

Vernetzung der Szene fördern
Als einziges Ausbildungsprogramm der Industrie betrachtet „Maison“ jeweils die gesamten Spirituosenkategorien neutral und wettbewerbsübergreifend. „Maison“ bezieht nicht nur Erzeugnisse von Pernod Ricard mit ein, sondern verfolgt einen produktneutralen Ansatz, der von Bartendern besonders geschätzt wird. Dadurch ermöglicht Pernod Ricard Deutschland Bartendern jeder Klasse eine komplexe, unabhängige Ausbildung, die höchste Qualitätsansprüche erfüllt. „Mit dem ,Maison’-Programm investiert Pernod Ricard in die Zukunft des Marktes und bietet Bartendern eine fundierte und weltweit anerkannte Ausbildung. Daneben geht es auch darum, die Vernetzung in der Bartender-Szene zu fördern und zudem das Image der Berufsgruppe zu verbessern. Das ist eine absolut innovative Herangehensweise, die den Grundstein für ein neues Selbstverständnis und erfolgreiches Kundenmanagement legt“, betont Kaja Weiss, zertifizierte Trainerin und Leiterin Maison Deutschland.

Die Ausbildung dauert in der Regel ein Jahr und schließt mit einem Zertifikat der Ecole Hoteliere de Lausanne ab. Für Bartender aus der Hotellerie gibt es zudem die Möglichkeit, Kompaktkurse zu besuchen, die schneller absolviert werden. Die Kursgröße ist auf zwölf Teilnehmer begrenzt. Der nächste Ausbildungsjahrgang startet bereits in diesem Frühjahr. Weitere Informationen und regionale Ansprechpartner erhalten Interessenten unter der E-Mail-Adresse maison@pernord-ricard-deutschland.com.

Über Pernod Ricard Deutschland:
Die Gruppe Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern mit führender Marktposition in allen Kontinenten. Die Fusion der französischen Unternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 19.000 Mitarbeitern in 80 Ländern Spirituosen und Weine. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premiumspirituosen. Das Sortiment umfasst unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Lillet. Mit 185 Mitarbeitern konnte Pernod Ricard Deutschland im Geschäftsjahr 2013/14 einen Bruttoumsatz von 636 Millionen Euro verzeichnen und damit seine Marktführerposition weiter stärken. Bereits 2012 wurde das Unternehmen vom Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW zum „Spirituosen-Importeur des Jahres“ gewählt.

Dabei ist sich Pernod Ricard Deutschland seiner unternehmerischen Verantwortung bei der Vermarktung von alkoholischen Getränken bewusst. Für die Aufklärungsinitiative „Mein Kind will keinen Alkohol“ wurde das Unternehmen im Bereich der Gesundheitskommunikation mit dem „Health Media Award 2014“ ausgezeichnet. Durch strikte Einhaltung von weitreichenden Selbstbeschränkungsregeln tritt Pernod Ricard Deutschland für einen verantwortungsvollen Genuss von Alkohol ein.

Mehr Informationen unter www.pernod-ricard-deutschland.de

Bildzeile: Ungewohnter Lehrraum: Dank iPad-Technik kann die Ausbildung direkt am zukünftigen Arbeitsplatz stattfinden – in der Bar.

Quelle: Pernod Ricard Deutschland GmbH

URL der Quelle:

www.about-drinks.com/pernod-ricard-deutschland-bietet-globale-bartender-ausbildung-exklusives-maison-programm-erfuellt-hoechste-standards

Die Gartenhütte als Blickfang

Posted By on February 10, 2015

Die Gestaltung des eigenen Gartens erfordert oft eine lange Planung und ein hohes Maß an Kreativität. Der Garten kann der Blickfang eines jeden Hauses sein und dient zudem als Rückzugsmöglichkeit der Hausbewohner. Umso wichtiger ist die optimale Auslegung des eigenen Gartens auf die eigenen Bedürfnisse. Ein sehr beliebtes Gartenobjekt ist das Gartenhaus. Dieses gibt es in allen möglichen Formen, Farben sowie Materialien.

Die optimale Größe des Gartenhauses ergibt sich aus der verfügbaren Fläche. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Gartenhaus niemals die gesamte Gartenfläche einnehmen sollte, da dies optische sowie praktische Probleme mit sich bringt. Es ist zudem wichtig zu wissen, wofür die Gartenhütte genutzt werden möchte.

Dient die Gartenhütte als Blickfang, als Stauraum für Gartenzubehör oder aber als Aufenthaltsraum. Die Nutzung der Gartenhütte als Aufenthaltsraum kann bedeuten, dass diese im Sommer als Ort einer Gartenfeier genutzt werden kann. Hier können Freunde und Familie zusammenfinden, sich austauschen und bei einem Essen den Tag genießen. Auch die Möglichkeit einer Sauna ist denkbar. Hierfür gibt es speziell abgestimmte Häuser, welche für ein gutes Erholungserlebnis sorgen. Besonders im Winter empfiehlt sich die Nutzung einer Sauna. Das Immunsystem wird hierdurch gestärkt und zugleich offeriert die Sauna einen Ort zum Ausspannen. Und eine eigene Sauna im Garten ist sicherlich etwas, mit dem nicht jeder aufwarten kann.

Zur optischen Aufwertung des eigenen Gartens ist es möglich, ein Haus für den Garten zu erwerben. Sehr beliebt sind hierbei die Holzhäuser. Durch den rustikalen Stil wird der Garten mit Wärme erfüllt. Ein Holzgartenhaus gilt als besonders stabil und bringt sich mit der sehr natürlichen Wirkung in jede Umgebung ein. Egal ob Flachdach, Design Haus oder 5-Eck Haus, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist außerdem möglich, ein Metallgartenhaus zu erwerben. Dies ist besonders zu praktischen Zwecken zu empfehlen. Oftmals wird ein Haus aus Metall zur Unterbringung von Gegenständen wie zum Beispiel Fahrrädern genutzt. Auch als Geräteschuppen ist es sicherlich bestens geeignet. Metall ist besonders witterungsbeständig und bietet dank der Zinkbeschichtung einen Schutz vor Korrosion. Metallgartenhäuser gibt es in verschiedenen Formen sowie Farben, um diese passend zum eigenen Garten erwerben zu können.

Wenn Sie ein Metallgartenhaus zum Unterbringen von Geräten als zu groß empfinden, gibt es noch die Möglichkeit der Nutzung eines Geräteschranks. In einem Geräteschrank können alle Werkzeuge sowie Gartenzubehör untergebracht werden. Fahrräder können alternativ unter einem Fahrradunterstand gelagert werden. Dieser schützt das Fahrrad vor Schnee, Regen und Hagel. Entscheiden Sie sich für ein Gartenhaus in Ihrem Garten, muss berücksichtigt werden, dass eine Häuser mit Fundament eine Genehmigung zum Aufstellen benötigen.

Gastbeitrag – Autorin: Stefanie Fischer

 

Originalbeitrag:

www.haus-selber-bauen.com

Euro und Schweizer Franken: Wenn das Reisebudget durch die Finger rinnt

Posted By on February 6, 2015

  • Mit dem Ende des Euro-Mindestkurses für den Schweizer Franken droht Touristen eine weitere spürbare Teuerung bei Besuchen im Alpenland.
  • Die Branche reagiert schockiert auf die Entscheidung der Nationalbank.
  • Besonders der Schweizer Wintertourismus steckt bereits seit Längerem in einer Krise.
  • Dass in den vergangenen Jahren viele Gäste ausblieben, führen Experten allerdings nicht nur auf die Preise zurück.
Von Charlotte Theile, Zürich, und Irene Helmes

Urlaub in der Schweiz ist kein Schnäppchen – das wussten EU-Bürger schon. Doch durch eine überraschende Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank dürften sich die Kosten regelrecht dramatisieren. Diese hat den Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro aufgehoben. Innerhalb der ersten Stunden nach Bekanntgabe verteuerte sich die Schweizer Währung um mehr als 15 Prozent. So verliert das Reisebudget ausländischer Touristen spürbar an Wert. Wie sich der Wechselkurs in Zukunft verhält, ist zwar offen. Für den Fremdenverkehr in der Schweiz ist ein Kurssprung des Franken jedoch eine weitere schlechte Nachricht in Zeiten eines schweren Konkurrenzkampfs im Alpenraum.

In einer Pressemitteilung sprach der Schweizer Tourismus-Verband am Donnerstag von einem bedauernswerten Schritt der Nationalbank “aus heiterem Himmel”, der “für den nicht auf Rosen gebetteten Tourismus schwer zu verdauen” sei. Man müsse nun weiter konsequent auf Innovation und die Stärkung des Images des Landes setzen. Der Chef des Schweizer Uhrenunternehmens Swatch sah in einer ersten Reaktion schwarz und sprach von einem “Tsunami, sowohl für die Exportindustrie als auch für den Tourismus und letztendlich für das ganze Land”. Branchen-Sprecherin Daniela Bär beklagte einen “schwarzen Tag für den Schweizer Tourismus” und gab die Losung aus: “Schweizer, macht Ferien in der Schweiz!”.

Franken Schlecht für die Schweiz, gut für die Nachbarn

Die Zentralbank gibt den Franken frei. Wem schadet die Entwicklung? Und wer profitiert davon? Fragen und Antworten

Schon vor diesem Schock ging es etwa den Skiliften – ausgerechnet zum 150-jährigen Jubiläum des Schweizer Wintersports – alles andere als gut. Obwohl sie auch in der Saison 2013/2014 einige Millionen Menschen auf die Piste transportiert haben. 23,9 Millionen Skitage, sechs Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor, verzeichneten die Skigebiete. Sieht man sich die langfristige Entwicklung an, ist das Ergebnis noch eindeutiger: In der Saison 2008/2009 gab es noch 29,3 Millionen Skitage, fast 19 Prozent mehr als im vergangenen Winter.

Dieses schlechteste Ergebnis seit zehn Jahren erklärten sich die Schweizer Bergbahnen in ihrem Jahresbericht zwar auch durch den warmen Winter und den Trend zu Schneesportarten, für die man keinen Lift braucht. Der wichtigste Grund für die Krise dürfte aber ein anderer sein: Die Schweiz als Urlaubsland war schon vor der heutigen Nachricht zum Wechselkurs zu teuer.

Etwas mehr als 69 Franken – zum bisherigen Kurs etwa 57 Euro, am Donnerstagnachmittag zwischenzeitlich sogar 67 Euro – kostet eine Tageskarte in den Schweizer Top-Winterskiorten derzeit durchschnittlich. In den angrenzenden Ländern – Italien, Frankreich und Österreich – liegen die Spitzen-Skigebiete unter 50 Euro. Viele Wintersportler sind deshalb in den vergangenen Jahren in die benachbarten Alpenregionen abgewandert: Seit 2003 wuchsen die günstigeren Konkurrenten, zu denen auch Deutschland gehört, jedes Jahr um durchschnittlich 0,4 Prozent. Die Schweiz verlor im gleichen Zeitraum fast zwei Prozentpunkte.

Touristen aus nahegelegenen Ländern wie Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden entscheiden sich immer seltener für einen Urlaub in der Schweiz. Besonders die Deutschen, die im Jahr 2008 noch mehr als sechs Millionen Übernachtungen in Schweizer Hotels buchten, halten sich zunehmend zurück: 2013 waren es 1,7 Millionen Übernachtungen weniger als 2008.

Skigebiete für Alpinfahrer, Langläufer, Rodler Weiß für alle

Die großen Skiarenen wetteifern um jeden Pistenkilometer – doch es geht auch anders: Diese fünf Wintersportgebiete bieten, was das Herz von Skifahrern, Langläufern, Tourengehern oder Rodlern begehrt. Alles in einem.

Wegen hoher Löhne und hoher Investitionskosten konnte die Schweiz schon bisher über den Preis kaum mit den Nachbarländern konkurrieren. Der Direktor von Schweiz Tourismus, Jürg Schmid, versuchte dies vor Kurzem zu relativieren: “Die Schweiz war nie billig und wird es wohl auch nie sein. Entscheidend ist, dass sie den Preis wert ist.”

Doch genau daran kamen in jüngster Zeit immer mehr Zweifel auf. Während im Nachbarland Österreich in den vergangenen Jahren viel Geld in neue Lifte, Beschneiung und Hotels gesteckt wurde, wagen sich die Schweizer Hotels und Skigebiete erst jetzt an Investitionen. Viele konkurrierende Ziele in Bayern, Österreich oder Südtirol haben aufgeholt, indem sie zum Beispiel moderne Lifte und bessere Pisten bereitstellten.

Andreas Keller, Sprecher der Schweizer Seilbahnen, nannte schon vor Monaten einen weiteren Grund für die Schwierigkeiten: den starken Franken. Seit 2008 sei die Schweiz allein durch die Schwäche des Euro bis zu 20 Prozent teurer geworden. “Dieser Effekt ist für uns doppelt negativ: Für EU-Bürger sind wir teurer – und für die Schweizer sind die Ski-Gebiete in der EU billiger.” Genau diesen Trend dürfte die Wechselkursfreigabe nun noch weiter verstärken.

Bei den Übernachtungen waren die Zahlen des vergangenen Schweizer Winters immerhin etwas besser als beim Skisport: 15,6 Millionen Logiernächte konnten die Hotels in der Saison 2013/2014 verzeichnen. 2009/2010 waren es zwar noch 15,9 Millionen – doch nach dem Tiefstand von 15,2 Millionen 2011/2012 ging es zuletzt langsam wieder bergauf. In der Saison 2013/2014 lagen die direkten Einnahmen des Schweizer Wintertourismus bei etwa 14 Milliarden Franken, das entspricht den Jahren davor. Allerdings gibt es einen Trend zum Sparen: Bei den Schweizer Jugendherbergen stieg die Zahl der Übernachtungen im vergangenen Jahr besonders stark. Wintertrends wie Wellness-Urlaub, Schneeschuhlaufen und Winterwandern werden immer beliebter – doch auch sie sind vor einer ungünstigen Entwicklung des Wechselkurses nicht gefeit.

Wintersport in den Alpen Wer hat’s erfunden?

Die Schweizer feiern in dieser Saison 150 Jahre Wintertourismus. Zu Recht? In Österreich macht man ihnen das Jubiläum streitig. Weil sich Tradition gut verkauft, deutet jeder die Geschichte für sich.

Trotz allem erklärte Tourismusdirektor Jürg Schmid zu Anfang dieses Winters, der Schweizer Wintersport sei im Jahr seines 150-jährigen Jubiläums in einer “hervorragenden Situation”. Gerade Hotels mit vier Sternen seien stark gefragt – 2013 konnten diese um mehr als elf Prozent zulegen. Es gebe eine Vielzahl an Innovationen und Investitionen, die das Land auch in Zukunft attraktiv machen würden.

Der Paukenschlag zum Wechselkurs könnte allerdings noch mehr Urlauber vor die Frage stellen, ob ihnen all das den Preis tatsächlich wert ist.

Tipps für die Alpen Die schönsten Orte im Winter

Es soll ja Menschen geben, die nichts mit der kalten Jahreszeit anzufangen wissen. Dabei gibt es so viele Orte, an denen der Winter Spaß macht. Wir stellen unsere Favoriten in den Alpen vor.

 

Original:

www.sueddeutsche.de/reise/

Champagner, Sekt und Co.: Prickelndes zu Pute und Gans

Posted By on February 2, 2015

Edler Wein zum Fest­tags­braten ist ein Klassiker. Doch passen auch Sekt oder Champagner dazu? „Absolut“, sagen Kenner. Wenn die Qualität stimmt. test gibt Tipps, was zu Ente, Gans und Co. am besten passt und worin sich die verschiedenen Schaum­weine – von Champagner bis Prosecco – eigentlich unterscheiden. Und deckt auf, dass der Vater des Champagners höchst­wahr­scheinlich kein Franzose war.

Es muss nicht immer Champagner sein

Rinderhüfte auf Champagnersoße, gefüllte Kräuterpoularde, Lamm­keule im Gemüsebett: Zu diesen Gerichten empfiehlt der Meisterkoch Menon Champagner – so wie zu jedem fünften seiner vielen Rezepte. Der populäre Küchenchef hat sie auf mehr als 400 Seiten für den französischen Königs­hof gesammelt und als Rezept­buch publiziert – anno 1755. Gut 250 Jahre später sind die Ratschläge des legendären Maître noch immer aktuell: Im Drei-Sterne-Restaurant „Schwarz­wald­stube“ im baden-württem­bergischen Baiers­bronn werden sogar voll­ständige Menüs von dem edlen Tropfen begleitet. „Es muss aber nicht Champagner sein“, sagt der lang­jährige Küchenchef Harald Wohl­fahrt. „Wenn die Qualität stimmt, sind Sekt oder Crémant tolle Alternativen.“

Auf eine verkaufte Flasche Schampus kommen über 30 Flaschen Sekt

Die Verbraucher sehen das offen­bar ähnlich. Vom Champagner, dem König der Schaum­weine, kamen im vergangenen Jahr stolze 12 Millionen Flaschen in den deutschen Handel. Mit mehr als 410 Millionen verkauften Flaschen hatte Sekt im gleichen Zeitraum dennoch die Nase weit vorn.

Tipp: Sekt, Champagner, Crémant und Cava sind Qualitäts­schaum­weine. Als solche müssen sie sich ihre Perlen selbst „verdienen“. Mehr dazu unter Herstellungsverfahren. Für Perl­weine gilt das nicht Prosecco und Rosé.

Sekt in Champagner-Qualität

Wer zum Fest einen wirk­lich guten Tropfen genießen will, sollte sich von traditions­reichen Namen nicht blenden lassen. Das belegte bereits unser erster großer Sekt- und Champagner-Test im Jahr 1967. Auch der Preis sagt nicht immer etwas über die Güte eines Schaum­weins aus: In einigen unserer älteren Tests waren die besten Produkte zugleich die billigsten; auch Sekt aus Tank­gärung und Champagner vom Discounter konnten mehr­fach über­zeugen.

Tipp: Besonders hoch­wertig produzierten Sekt erkennen Sie am Hinweis „traditionelle/klassische Flaschengärung“ auf dem Etikett. Er erreicht oft Champagner-Qualität, ist aber meist billiger, Test Sekt und Champagner, test 1/2011.

Die Kunst des Kombinierens

Für eine stimmige Kombination aus Speise und Getränk sollten je nach Gericht fruchtige oder herbe Geschmacks­noten die Aromen der einzelnen Gänge ergänzen. Weinhänd­lerin Anja Schröder: „Frischer, leichter Schaum­wein passt zu Meeresfrüchten, Fisch und hellem Fleisch wie Pute oder Huhn. Champagner, die gereift und herb sind, verlangen dagegen nach kräftigen Tönen. Sie harmonieren mit Rind, Lamm, Ente und Gans.“ Der Nachtisch braucht dann lieblichere Noten: „Zu süßen oder beerigen Desserts passen halb­trockene, milde Schaum­wein­typen“, so die Expertin.

Tipp: Käse und Sekt – das schmeckt. Milder Käse harmoniert mit fruchtigen Sekts­orten. Zu kräftigem Hartkäse wie Parmesan kann es auch ein herber Champagner sein.

12 Stück Würfel­zucker pro Flasche

Ob ein Schaum­wein süß schmeckt, liegt neben dem Säure- auch am Zucker­gehalt. Steht auf dem Etikett zum Beispiel „extra brut“ (sprich: „brütt“) enthält er maximal 6 Gramm Zucker pro Liter. Bei „mild“ oder „doux“ (sprich: „duh“) dürfen es 50 Gramm sein oder mehr – umge­rechnet auf eine 0,75-Literflasche gut 12 Stück Würfel­zucker.

Die Kohlensäure im Schaum­wein sorgt dafür, dass Süße weniger intensiv wahr­genommen wird. Deshalb gelten für ihn andere Rest­zucker­gehalte als für stillen Wein. Trockener Sekt etwa darf zwischen 17 und 32 Gramm Zucker pro Liter enthalten, ein trockener Wein maximal 9 Gramm.

Tipp: Wer auf Kalorien achtet, sollte neben dem Zucker- auch auf den Alkohol­gehalt schauen. Je hoch­prozentiger der Schaum­wein, desto mehr Kalorien hat er.

Champagnerkraut und Sekt-Sorbet

Sekt und Champagner schme­cken nicht nur pur, man kann auch hervorragend mit ihnen kochen. Sternekoch Wohl­fahrt verwendet sie zum Beispiel, um Soßen eine besondere Note zu geben. Beliebt sind Champagner- und Sekt-Sorbets zum Dessert.

Tipp: Für die Edel­variante des klassischen Sauerkrauts fügen Sie kurz vor Ende der Garzeit einen Schuss Champagner hinzu. Er macht das Kraut frisch im Geschmack. Das klappt auch mit Rotkohl.

Eine eng­lische Erfindung?

Nicht geklärt ist die Frage, wem Gourmets die Erfindung des Champagners verdanken und wer ihn das erste Mal bewusst hergestellt hat. Der Legende nach ist der französische Mönch Dom Pérignon dafür verantwort­lich. Beim Anblick seines ersten, selbst­gekelterten Schaum­weins soll er ausgerufen haben: „Brüder kommt schnell, ich trinke Sterne!“ Wahr­scheinlicher ist es aber, dass der Vater des Champagners ein Engländer war: Der Chemiker Christopher Merret präsentierte bereits 1662 ein entscheidendes Schrift­stück. Lange bevor Dom Pérignon sein Amt als Kellermeister antrat, beschrieb er, wie man Wein mit Zucker und Hefe zu einer zweiten Gärung und damit zum Perlen bringt. Für die Engländer spricht auch, dass der Champagner-Hersteller Moët & Chandon die Geschichte des glück­lichen Mönchs erst mehr als hundert Jahre nach dessen Tod lancierte.

Tipp: Schenken Sie Sekt und Champagner am besten in tulpenförmige Gläser ein. In Schalen geht die Kohlensäure aufgrund der großen Oberfläche zu schnell verloren.

So laut wie ein Press­luft­hammer

„Guter Schaum­wein ist keine Frage des Preises und der Herstellung“, resümiert Weinhänd­lerin Anja Schröder. „Am Ende entscheidet der Geschmack.“ In ihrem Geschäft in Berlin hat sie täglich mit Champagner-Verehrern und Sekt-Freunden zu tun.

Ihre Beob­achtung: Männer und Weinlieb­haber greifen eher zu Champagner, Frauen und junge Leute bevor­zugen meist Sekt. Schröders Erklärung: „In den herben Charakter des Champagners muss man sich hinein­trinken. Sekt ist mit seinen fruchtig-frischen Aromen geschmack­lich unkomplizierter.“

Übrigens: In ausgelassener Stimmung die Korken knallen zu lassen – das kann eine extreme Erfahrung werden. Der Verschluss beschleunigt auf bis zu 50 Kilo­meter pro Stunde und knallt dabei bis zu 110 Dezibel laut. Das ist in etwa so laut wie ein startendes Flugzeug oder ein Press­luft­hammer beim Straßenbau.

 

Webseite:

https://www.test.de/

S.Pellegrino Young Chef 2015: Halbfinalisten stehen fest

Posted By on January 30, 2015

Mehr als 3.600 Bewerbungen aus 191 Ländern: Die Auszeichnung des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist heiß begehrt. Zehn besonders talentierte Nachwuchsköche aus Deutschland und Österreich können sich nun Hoffnung auf den Titel machen. Sie wurden für den nationalen Vorentscheid ausgewählt. Die deutsch-österreichische Jury ist ebenfalls hochkarätig besetzt. Sven Elverfeld, Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel werden persönlich die Leistungen der Nachwuchsköche beurteilen.

Milcheis vom Tannengrün, Carrot Cake 2.0 mit Rüben und Kerbel, Entenleber und Nordseekrabben – Diese Kreationen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den nationalen Vorentscheid des „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Zehn Kandidaten aus Deutschland und Österreich konnten dem strengen Urteil des renommierten Kochinstitutes ALMA („International School of Italian Cuisine“) standhalten und mit ihren „Signature Dishes“ überzeugen.

Hochkarätige Jury entscheidet am 23. Februar über Finaleinzug
Welches der Nachwuchstalente das begehrte Ticket für das große Finale in Mailand lösen kann, entscheidet sich am 23. Februar. Dann werden die Halbfinalisten beim Live-Kochen in Frankfurt gegeneinander antreten. Kein Geringer als Sven Elverfeld (Restaurant „Aqua“, Wolfsburg), Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Karlheinz Hauser (Restaurant „Süllberg“, Hamburg) und Nils Henkel (ehem. Restaurant „Schloss Lerbach“, Bergisch Gladbach) werden die Leistungen der Kandidaten beurteilen und den Sieger küren.

Teilnehmer aus den besten Häusern Deutschlands und Österreichs
Nicht nur die Jury ist hochkarätig besetzt, auch das Teilnehmerfeld kann sich mehr als nur sehen lassen. Unter den Kandidaten zum Beispiel: Jan-Philipp Berner (Bester junger Chefkoch Deutschlands 2013, Chaîne des Rôtisseurs), Tobias Wussler (Österreichs „Sous Chef des Jahres 2014“) und Felix Rommel (Teilnehmer der Sat.1-Kochshow „The Taste“). Alle zehn Köche konnten mit ihren „Signature Dishes“ punkten, die samt Rezept und Bildern bei der Onlinebewerbung hochgeladen wurden. Neben handwerklichem Geschick waren hier auch Kreativität und eine individuelle Handschrift gefragt. Alle Halbfinalisten sind unter www.finedininglovers.com/special/sanpellegrinoyoungchef2015/world aufgeführt. Für Deutschland und Österreich konnten sich folgende Talente qualifizieren:

  • Alexander Djolai, Chef de Partie, Restaurant „Bembergs Häuschen“, Euskirchen
  • David Rink, Sous Chef, Restaurant „TrüffelSchwein“, Hamburg
  • Erik Scheffler, Sous Chef, Restaurant „Lärchenhof“, Pulheim
  • Jan Nolte, Sous Chef, Restaurant „Madhus“, Hahnenklee
  • Jan-Philipp Berner, Chef, Restaurant „Söl’ring Hof“, Sylt/Rantum
  • Julian Becker, Chef de Partie, Restaurant „Kurfürstenstube“, Heidelberg
  • Philipp Lange, Sous Chef, Restaurant „Agata’s“, Düsseldorf
  • Felix Rommel, Sous Chef, Restaurant „Alpenhotel Kaiserfels“, Sankt Johann in Tirol (Österreich)
  • Ronny Bell, Chef de Partie, Restaurant „Märkische Stuben“, Mittenwalde / OT Motzen
  • Tobias Wussler, Sous Chef, Restaurant „Landhaus Bacher“, Mautern an der Donau (Österreich)

In der Final-Jury: Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa
Verkündet wurden zudem die Namen der internationalen Final-Jury. Dazu gehört in diesem Jahr mit Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa die absolute Elite der „World’s 50 Best Restaurants“. Ebenfalls mit dabei: Sterneköche wie Gastón Acurio, Yannick Alléno, Margot Janse und Éric Ripert. Sie werden im Juni den Sieger küren, wenn die besten zwanzig Kochtalente aus den Teilnehmerländern beim großen Finale auf der Expo in Mailand antreten und um die begehrte Auszeichnung als „S.Pellegrino Young Chef 2015“ kämpfen werden.

S.Pellegrino Young Chef 2015
Der „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist ein Kochwettbewerb, den S.Pellegrino weltweit ausgeschrieben hat. Zwanzig Kochtalente aus aller Welt werden im Juni 2015 auf der Expo in Mailand um die begehrte Auszeichnung kämpfen. Wer sich für das große Finale qualifiziert, entscheidet sich bei nationalen Vorentscheiden. Der Clou in 2015: Die „Signature Dishes“ der Finalisten dienen Designern als Inspirationsquelle für Kleidungsstücke. Ein kulinarisch-modischer Wettbewerb, der zusammen mit VOGUE Italia veranstaltet wird.

Über S.Pellegrino und Acqua Panna
Fine Dining Waters – das sind die beiden italienischen Mineralwässer S.Pellegrino und Acqua Panna aus dem Hause Nestlé Waters. S.Pellegrino entspringt in der nahezu unberührten Natur der lombardischen Alpen. Seine Reinheit verdankt es dem langen Weg durch dicke Schichten Dolomit- und Gipsgestein. Neutral im Geschmack und ausgewogen mineralisiert, sensibilisiert es den Gaumen für Aromen, ohne sie zu überdecken. Zusammen mit Acqua Panna, dem stillen Mineralwasser der Toskana, bildet S.Pellegrino das exzellente Zusammenspiel zweier Klassiker. Köche und Sommeliers aus aller Welt empfehlen die beiden Mineralwässer als Begleiter feiner Speisen und erlesener Weine.

 

Homepage besuchen:

www.about-drinks.com/

Ab Februar neu bei Sierra Madre: ELEPHANT GIN – ein handgemachter Premium-Gin mit afrikanischen Wurzeln und wohltätigem Anliegen

Posted By on January 27, 2015

Mit dem Premium-Gin Elephant Gin erweitert der bekannte Importeur Sierra Madre sein Portfolio von Luxus-Spirituosen um ein besonders einzigartiges Produkt:

ELEPHANT GIN ist ein handgefertigter London Dry Gin mit 45% Alkohol, hergestellt aus 14 sorgfältig ausgewählten Botanicals, die perfekt den Geist von Afrika einfangen und zum Teil in keinem anderen Gin zu finden sind. An Nase und Gaumen sehr aromatisch mit Noten von Affenbrotbaum und Wermutkraut sowie Buchu, ist ELEPHANT GIN eine geschmackliche Offenbarung: „Mit nur 14 Botanicals zaubert man hier einen Gin, der cremiger und komplexer nicht sein kann. Eine deutsch-afrikanische Melange, die in diesem Genre ganz oben mitspielt“ schrieb Eye for Spirits und vergab die Höchstnote 10 Punkte.

Aber ELEPHANT GIN ist nicht nur aufgrund seiner überragenden Qualität besonders: Von jeder verkauften Flasche werden 15 % an zwei Elefantenschutzorganisationen in Afrika gespendet. Diesem Engagement verdankt ELEPHANT GIN auch seinen Namen. ELEPHANT GIN ist rund um von Afrika inspiriert: Die stilvoll und aufwändig gestaltete 0,5 Liter Flasche unterstreicht den höchsten Qualitätsanspruch, der hinter ELEPHANT GIN steht. Das Etikett ist ein Unikat im Gin Markt. Die Innenseite des Rückenetiketts ziert eine alte, illustrierte Karte der Westküste Afrikas. Jede Flasche ist handbeschriftet; jede einzelne Abfüllung (batch) ist nach einer Elefantenrasse benannt, deren Name auf dem Etikett vermerkt ist.

Bei aller Verbundenheit zu Afrika ist ELEPHANT GIN dennoch ein deutscher Gin. Destilliert wird in der Nähe von Hamburg auf dem Gut Schwechow in einem Copper Still. Und dort hat man sich nicht nur höchster Qualität, sondern auch dem nachhaltigen Wirtschaften verschrieben: „Integrität und Leidenschaft sind der Kern der Philosophie von ELEPHANT GIN: Sorgfältigste Auswahl der Zutaten und das beste Verfahren der Produktion sollen ein Premium-Produkt erschaffen, mit dem wir nachhaltig und verantwortungsvoll auch für die Erhaltung der Wildtiere in Afrika wirtschaften möchten“ fassen die Macher von ELEPHANT GIN Ihr Credo zusammen.

„Für uns ist die Zusammenarbeit mit ELEPHANT GIN eine perfekte Erweiterung unseres Portfolios von außergewöhnlichen Spirituosenmarken im Premium-Segment“ erläutert Guido Klaumann, Geschäftsführer von Sierra Madre, die Beweggründe für die Aufnahme von ELEPHANT GIN in sein Angebot. „Kompromisslos in Qualität und Geschmack und mit einem unternehmerischen Anspruch, der nachhaltig und verantwortungsbewusst ist, steht ELEPHANT GIN für das, was ein Luxusprodukt auch im Spirituosenbereich im 21. Jahrhundert ausmachen muss. Das passt zu uns.“

Über Sierra Madre:
Die Sierra Madre Trend Food GmbH wurde 1995 in Hagen gegründet und ist ein führendes Importund Vertriebsunternehmen für Spirituosen und Ethnofood. Sierra Madre vertreibt mehrere hochwertige und namhafte nationale und internationale Marken, zu denen u.a. Ron Botucal, G-Vine Gin, Hayman’s Gin, Don Papa Rum, THE OSTHOLSTEINER oder Purity Vodka gehören.

zur Webseite:

http://www.about-drinks.com/ab-februar-neu-bei-sierra-madre-elephant-gin