Wohnungs­eigentum: Alle müssen zahlen, auch wenn’s teuer wird

Posted By on December 19, 2014

Wohnungs­eigentümer haften für Gemein­schafts­eigentum gemein­sam. Selbst wenn es teuer wird, ist die Instandset­zung Pflicht. Wird eine Wohnung unbe­nutz­bar, muss die Reparatur sogar unver­züglich erfolgen. Das hat jetzt der Bundes­gerichts­hof entschieden. Drei Eigentümer von Wohnungen in einem Haus müssen nun 54 500 Euro aufbringen und zwei von ihnen wahr­scheinlich auch noch Schaden­ersatz zahlen. test.de erklärt die Rechts­lage.

Pfusch am Bau

Die Immobilie im Amts­gerichts­bezirk Ander­nach war ursprüng­lich ein Zweifamilien­haus. Dann baute einer der damaligen Eigentümer den Keller zu einer selbst­ständigen Wohnung um und verkaufte sie für 82 000 Euro. Die Käuferin zog ein. Wenig später traten Wasser­schäden auf. Ursache: hand­fester Pfusch am Bau. Die Außenwände waren sanierungs­bedürftig. Kosten­punkt: 54 500 Euro. Die Eigentümer­versamm­lung tagte und beschloss mit zwei gegen eine Stimme: Wir machen erst mal gar nichts. Hintergrund vermutlich: Die beiden Eigentümer der Wohnungen im Erd- und Ober­geschoss waren knapp bei Kasse.

Streit vor Gericht

Inzwischen war die Kellergeschoss-Wohnung unbe­wohn­bar. Die Eigentümerin schaltete einen Rechts­anwalt ein und zog gegen die beiden anderen Wohnungs­eigentümer vor Gericht. Das Amts­gericht urteilte für sie, das Land­gericht Koblenz hob das Urteil wieder auf. Derart viel Geld sofort zahlen zu müssen, über­schreite die Opfer­grenze hatten die Richter in Koblenz argumentiert. Der Bundes­gerichts­hof dagegen urteilte heute: Die beiden Eigentümer müssen nicht nur ihren Anteil an der Sanierung des Gemein­schafts­eigentums über­nehmen, sondern der Dritten im Bunde wohl auch noch Schaden­ersatz zahlen, weil sie ihre Wohnung wegen der Mängel am Gemein­schafts­eigentum nicht nutzen konnte. Mit den Einzel­heiten muss sich jetzt noch mal das Land­gericht Koblenz befassen.

Pflicht zur Instandset­zung

Eigentümer­gemeinschaften stehe bei der Entscheidung über Reparaturen am Gemein­schafts­eigentum normaler­weise ein Entscheidungs­spielraum zu, erklärten die Bundes­richter ihr Urteil. Wenn allerdings eine Wohnung wegen Mängeln am Gemein­schafts­eigentum nicht benutz­bar sei, werde die sofortige Instandset­zung zur Pflicht. „Für die Berück­sichtigung finanzieller Schwierig­keiten oder des Alters einzelner Wohnungs­eigentümer ist in solchen Fall­konstellationen kein Raum“, heißt es in der Presse­mitteilung des Bundes­gerichts­hofs zum Urteil.

Prüfung vor Kauf

Von einer solchen Situation betroffenen Eigentümern bleibt nur, das erforderliche Geld per Kredit zu beschaffen oder schnell einen Käufer zu finden. Der Fall zeigt außerdem: Wer eine Eigentums­wohnung kaufen möchte, muss den Zustand des Gemein­schafts­eigentums ganz genau prüfen oder prüfen lassen.

Bundes­gerichts­hof, Urteil vom 17.10.2014
Aktenzeichen: V ZR 9/14

 

Artikel-Quelle:

https://www.test.de/Wohnungseigentum-Alle-muessen-zahlen-auch-wenns-teuer-wird-4768392-0/

Der Stau als Chance

Posted By on December 18, 2014

Der ADAC empfiehlt, bei Stau nicht den Alternativrouten zu folgen, die das Navigationsgerät vorschlägt. Dauert im Durchschnitt länger. Also lieber vorher Stauprognose gucken, sonst eben Kennzeichen raten, Fensterschilder basteln und den Menschen hinter dem Lenkrad am Kopf kraulen.

#1 Der Stau
Brennerpass
Zwischen Innsbruck und Sterzing liegt der Vater aller Urlaubsstaus. Brenner, das war früher unheimlich, erstens wegen des Namens und zweitens, weil Papa da immer fluchte. Daran hat sich nichts geändert. Nur mehr Mauthäuschen gibt es.

Die rettende Ausfahrt
Matrei am Brenner
Genau da, wo Land und Quengelei grenzwertig werden, das richtige Italien noch fern ist und die Lkw sich zu einem einzigen schleppenden Organismus verwachsen haben.

Die Exit-Strategie
Kurz in die Berge
Auf der alten Brenner Bundesstraße rollt es sich gleich befreiter. Bei Gries geht es ins schöne Außertal, am Ende der Fahrstraße wartet ein großer Parkplatz. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder zum Obernberger See wandern, sein Wasser ist so klar, dass man jeden Fisch sieht, dazu gibt es am Ufer Felsen zum Kraxeln. Wer nicht so weit (ca. drei Kilometer) möchte, kann sich beim Parkplatz rechts halten, nach zehn Minuten kommt man zu alten Bergbauhalden. Mit gutem Blick findet man im Schutt am Wegesrand violette Fluorit-Kristalle. Schon hat der Urlaub sein erstes Souvenir!
#2 Der Stau
Fernpass und Inntalautobahn
Egal, ob man vom Allgäu über den anfälligen Fernpass schlängelt oder vom Bodensee Richtung Süden möchte – die Berge machen den Transit hier relativ beschwerlich und die ganze Region im Sommer für Autofahrer zur Qual.

Die rettende Ausfahrt
Imst
Da ist man entweder vom Fernpass-Gezuckel genervt oder vom Stop-and-go in einem der langen Tunnel auf der Inntal-Autobahn. Höchste Zeit für eine Pause.

Die Exit-Strategie
Achterbahn fahren
Der Alpine Coaster in Hoch-Imst bietet eine 3,5 Kilometer lange Abfahrt in Einzel- oder Doppelcoastern. Hoch geht’s mit der Seilbahn, runter mit bis zu 40 km/h. Keine läppische Sommerrodelbahn, sondern Schussfahrt, mit Steilkurven, Sprüngen und Wellen. Das perfekte Gegenprogramm zu Gaspedal und zäh fließendem Verkehr.

Alpine Coaster
Hoch-Imst 19 in Imst
Geöffnet: bis 15.9. täglich, 10–17 Uhr


#3 Der Stau
Elbtunnel

Schlimme Zahlen: 125 Staus über zehn Kilometer Länge gab es in den letzten zwei Jahren vor dem Elbtunnel. Probleme des Nadelöhrs zwischen Flensburg und Hannover sind Baustellen, Langsamfahrer und zu hohe Lkws.

Die rettende Ausfahrt
Hamburg-Waltershof
Auf der A7 von Süden ist die Ausfahrt Hamburg-Stillhorn die Lösung. Von hier zum Gartenschaugelände im Stadtteil Wilhelmsburg navigieren, wo 3000 Parkplätze warten.

Die Exit-Strategie
Im Garten Spielen
Die internationale Gartenschau in Hamburg hatte das Motto „In achtzig Gärten um die Welt“ und stillt so perfekt das Fernweh des pausierenden Autofahrers. Heute gibt´s zwar keine Gartenschau mehr, aber im Wilhelmsburger Inselpark sind einige Attraktionen der Gartenschau übrig geblieben.

Wilhelmsburger Inselpark
Am Inselpark 1, 21109 Hamburg

#4 Der Stau
Irschenberg
Der erste Buckel gleich hinter München stellt alle, die Richtung Süden wollen, vor eine Geduldsprobe. Ob es der erste Blick auf die Alpen ist oder die steile Auf- und Abfahrt – hier wird gebremst, kollidiert und hängen geblieben.

Die rettende Ausfahrt
Irschenberg
Das wollte man doch schon immer mal: Auf dem Höhepunkt des Staus entspannt abfahren können, weil man als Einziger wirklich einen Geheimtipp kennt.

Die Exit-Strategie
Kaffee trinken
Aber richtig. Schließlich hat sich hier die Familie Dinzler eine sehenswerte Kaffeeröstmanufaktur aufgebaut. Bohnen aus aller Welt werden im Kaffeehaus und Restaurant zum Gucken, Probieren und Kaufen angeboten. Das riecht nicht nur gut – das ganze Gelände ist ein angenehmer Ort für eine Pause. Wer weiß, vielleicht trinkt man den besten Kaffee des Italienurlaubs hier?

Dinzler Kaffeerösterei
Wendling 15, Irschenberg
Geöffnet: Täglich von 7–22 Uhr


#5 Der Stau
Hermsdorfer Kreuz
Das ist nicht nur ein Autobahnkreuz in Thüringen, sondern auch ein dickes rotes Kreuz in jeder Stauprognose des ADAC. Dank Baustellen wird es das wohl auch erst mal bleiben. Schlecht für alle, die von Berlin nach Süden aufbrechen.

Die rettende Ausfahrt
Schleiz
Die Ausfahrt kennt man aus dem Verkehrsfunk. Von hier sind es nur noch acht Kilometer bis zu den Ufern der Bleilochtalsperre und bis nach Saalburg.

Die Exit-Strategie
Märchen gucken
Gewusst? Im Märchenwald Saalburg gibt es das größte Hexenhaus Europas. Außerdem eine beruhigende Tschu-Tschu-Bahn, die zu den Schauplätzen von vierzig Märchen fährt. Wer es schneller mag, donnert gleich nebenan auf der Sommerrodelbahn mit Blick über die Bleilochtalsperre nach unten.

Märchenwald Saalburg
Dornbachgrund 1, Saalburg
Geöffnet: Täglich von 9–18 Uhr


#6 Der Stau
Hattenbacher Dreieck vs. Kirchheimer Dreieck
Mitten in Hessen liegen zwei der verkehrsreichsten Autobahnknoten Deutschlands. Hier verteilen sich Reisende und Rasende in alle vier Himmelsrichtungen – theoretisch. In der Praxis kommt sehr oft keiner vorwärts.

Die rettende Ausfahrt
Bad Hersfeld
Sehr günstig gelegen für alle, die auf der A7 oder der A4 vom Stau hören und sich rechtzeitig für eine Pause entscheiden. Sollte man eh häufiger machen.

Die Exit-Strategie
Graffiti sprühen
Diese und neunzig andere Mitmachstationen bietet das ungewöhnliche Ausstellungsgelände „Wortreich“ in Bad Hersfeld. Die Stadt will Besuchern die Errungenschaften ihrer beiden berühmten Konrads – Konrad Zuse und Konrad Duden – auf spielerische Art näher bringen. Bedeutet in echt: viel Bewegung, Raten und Ausprobieren. Also gerade das Richtige, wenn es im Auto nichts mehr zu entdecken gibt.

wortreich
Benno-Schilde-Platz 1, 36251 Bad Hersfeld
Geöffnet: Mo–Fr 9–17 Uhr, Wochenende 11–18 Uhr

Übernommen aus:

http://www.nido.de/artikel

Weltumseglung mit Kind – geht das?

Posted By on December 13, 2014

Ohne Windelvorrat, ohne Familienhotels, ohne Multivan und ohne die ständige Frage: ist das auch sicher? Vielleicht ist reisen mit Familie gar nicht so kompliziert, wie wir oft denken. Hier kommen Experten zu Wort, die mit ihren Familien Abenteuer erleben: Sie segeln, klettern und ziehen auf eigene Faust los.

Teil zwei unserer Serie: Ben Hadamovsky (47) ist fünf Jahre lang mit seiner Familie um die Welt gesegelt. Als es losging, waren seine Kinder ein und drei Jahre alt.

 

„Eigentlich wollten wir nur zwei Jahre Auszeit nehmen. Ich wollte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und war von dem Leben in Deutschland gefrustet. Aber das Geld reichte dann doch länger als geplant. Die fünf Jahre Reisezeit haben sich einfach so ergeben: Als wir die Kanaren erreichten, merkten wir, dass es schwierig werden würde, von dort aus zurückzusegeln. Also haben wir den Atlantik überquert und uns so Schritt für Schritt um die Welt getastet. Hätten wir gleich die Idee gehabt, einmal um die Welt zu segeln, wären wir vielleicht gar nicht aufgebrochen. 

Wir haben uns viel Zeit gelassen, waren etwa ein halbes Jahr in Portugal und sechs Monate in Neuseeland; in Griechenland habe ich am Ende der Reise auch gearbeitet.

Das erste Jahr war haarsträubend: Meine Frau und ich hatten die Kinder nie zuvor zusammen erzogen, weil ich nur jedes zweite Wochenende zu Hause war. Plötzlich hatte ich Lisa und Nils nonstop um mich herum. In meinem Job war ich immer der Chef, hatte alles im Griff, und musste nun meine Grenzen neu kennenlernen – auf einem knapp zehn Meter langen Boot.

Wir haben uns gut vorbereitet mit Rettungsinsel, Satellitentelefon und einem dicken Erste-Hilfe-Koffer, trotzdem haben uns unsere Freunde für verrückt erklärt. Die Rettungsutensilien haben wir auf der ganzen Reise nie gebraucht. Vielleicht auch, weil an Bord strenge Regeln galten: An Deck mussten die Kinder immer einen Sicherheitsgurt tragen, der an einer Leine hing. Eine Schwimmweste hätte keinen Sinn gehabt. Wenn jemand ins Meer fällt, ist er weg. Die Leine dagegen war so kurz, dass man nicht mal aus dem Boot herausfallen konnte.

Angst hatte ich schon ab und zu, am schlimmsten waren die Piraten, auf die wir im Golf von Aden gestoßen sind. Zum Glück kamen sie nur bis auf hundert Meter an unser Boot heran und nicht näher.

Besonders gut hat es uns in Neuseeland gefallen, im gesamten Pazifikraum, aber auch auf La Gomera und am Rio Guadiana in Portugal. Wir könnten uns vorstellen, mal wieder loszuziehen, aber unser Boot haben wir nach unserer Rückkehr verkauft. Es soll nicht nur im Hafen liegen, sondern um die Welt segeln.“

 

Original:

www.nido.de/artikel/weltumseglung-mit-kind-geht-das

Gewusst wie: Einen seriösen Schlüssel­dienst finden

Posted By on December 12, 2014

Sie bringen kurz den Müll raus, vergessen den Schlüssel – und schon ist es passiert: Die Tür fällt zu, Sie haben sich ausgeschlossen. Ein Schlüssel­dienst muss her. Unseriöse Anbieter nutzen häufig die Notsituation der Kunden aus. test.de sagt, wie Sie sich davor schützen können.

Sie benötigen:

  • Nette Nach­barn mit PC oder Handy mit Internet­anschluss oder Telefon­buch
  • Telefon

Schritt 1

Nehmen Sie nicht den erst­besten Schlüssel­dienst, der zum Beispiel Werbung neben die Klingelschilder an Ihrem Haus geklebt hat. Andere Anbieter nennen sich „AAA Dienst“, um im Telefon­buch ganz vorn zu stehen, oder schalten besonders große Anzeigen. Fragen Sie einen Nach­barn, ob Sie bei ihm das Internet oder ein Telefon­buch nutzen können, um einen seriösen Schlüssel­dienst mit voll­ständiger Anschrift in der Nähe zu finden.

Schritt 2

Klären Sie schon am Telefon den Preis. Für das einfache Öffnen einer zugefallen Tür sind tags­über laut Verbraucherzentrale Berlin etwa 100 Euro üblich. Nachts und am Wochen­ende darf es mehr sein, aber nicht doppelt so viel wie am Tag. Weigert sich der Schlüssel­dienst, Ihnen den Preis zu nennen, wenden Sie sich an einen anderen Anbieter.

Schritt 3

Fragen Sie, wann der Schlüssel­dienst kommen kann und wie viel die Anfahrt kostet. Es kommt vor, dass Schlüssel­dienste Orts­nähe durch eine Rufnummer mit Orts­vorwahl nur vortäuschen. In Wirk­lich­keit leitet sie Ihren Anruf in eine andere Stadt weiter. Der Hand­werker kommt dann erst nach langer Warte­zeit und mit vielen Kilo­metern Anfahrt, die er sich natürlich von Ihnen bezahlen lässt.

Schritt 4

Lassen Sie sich eine detaillierte Rechnung geben. Die Verbraucherzentrale Berlin empfiehlt, die Rechnungs­positionen kritisch zu prüfen und nichts zu unter­schreiben. Fühlen Sie sich bedroht oder unter Druck gesetzt, scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu rufen. Der Gesetz­geber verbietet stark über­höhte Rechnungen.

Schritt 5

Falls Sie einen über­höhten Betrag zahlen, können Sie das zu viel gezahlte Geld anschließend zurück­fordern. Die Verbraucherzentrale Berlin bietet dafür ein Musterschreiben mit Rechtsprechungsübersicht an.

Erschienen in: Finanztest 12/2014 Steuern sparen: Die besten Tipps zum Jahres­ende 4,90 € Heft ansehen

 

Link zur Homepage:

https://www.test.de/Gewusst-wie-Einen-serioesen-Schluesseldienst-finden-4776976-0

Trauerbegleitung:

Posted By on December 9, 2014

Als Marens Lebensgefährte mit 36 Jahren an Krebs stirbt, ist ihre Freundin Karla erfüllt von Trauer und Mitleid. Aber auch von Angst. Wie soll sie Maren begegnen? Wie soll sie sich verhalten? Wie vermeidet sie es, etwas Falsches zu sagen? Geht sie Maren auf die Nerven, wenn sie vorbeischaut? Lässt sie sie allein, wenn sie nicht vorbeischaut? Klingen Beileidsbekundungen nicht immer wie leere Floskeln? Wie kann sie ihr helfen in der schweren Zeit?

Wenn der Tod nicht zum Leben gehört

Die meisten Menschen sind mit der Trauer eines anderen überfordert, fühlen sich hilflos und unfähig. Vor allem dann, wenn sie bisher selbst wenig Erfahrung mit dem Tod gemacht haben. Dies ist hierzulande nicht außergewöhnlich: Aufgrund des medizinischen Fortschritts werden viele Menschen erst spät mit dem Tod konfrontiert. In anderen, ärmeren Ländern gehört er zum Leben, zum Alltag. “Bei uns aber gibt es keinen allgemeinen Erfahrungsschatz mehr, was Trauer angeht”, sagte Doris Dörrie einmal in der BRIGITTE. Die Regisseurin hat 1996 ihren Mann Helge Weindler verloren. “Nur wenige Menschen bei uns wissen, wie sich Trauer anfühlt.” Um so radikaler zeigt ein Todesfall die eigene Endlichkeit auf und schürt die Angst vor dem Verlust eines geliebten Menschen.

Es gibt keinen Trost, es gibt nur Beistand

Wer mit Trauer konfrontiert wird, sollte wissen: Es gibt keinen Trost, es gibt nur Beistand. Das Wichtigste, was man für einen trauernden Menschen tun kann, ist da zu sein. “Nähe zeigen, ab und zu anklopfen, immer wieder kleine Einladungen platzieren”, empfiehlt der freie Theologe Jochen Jülicher, der in der Trauerbegleitung aktiv ist. Das Angebot, “Du kannst mich jederzeit anrufen” nützt gar nichts. Dieser Satz macht den Trauernden zum Bittsteller – in einer Situation, in dem es ihm nicht möglich ist, auf andere Menschen zuzugehen. Viel besser ist die konkrete Ankündigung: “Ich ruf dich morgen wieder an!” oder “Ich komme Mittwoch wieder vorbei”. Doris Dörrie bestätigt diese Erfahrung: “Der Trauernde kann nicht anrufen, wenn er etwas braucht. Nein, man muss immer wieder selbst anrufen, auch hinnehmen, dass der Trauernde sagt: ‘Ich kann jetzt nicht telefonieren’, und dann trotzdem wieder anrufen.”

Es kann auch helfen, konkrete Unterstützung anzubieten: Kann ich dir die Kinder abnehmen? Dir beim Einkaufen helfen? Sollen wir gemeinsam den Grabstein aussuchen? Wen laden wir zur Beerdigung ein?

Das Wichtigste: Da sein, nah sein

Präsent zu sein ist die wichtigste Aufgabe in der Trauerbegleitung. Dabei spielt es keine Rolle, wenn einem die Worte fehlen. “Jedes verrenkte Wort ist besser als gar keins. Und jede einfache Anwesenheit ist besser als keine Anwesenheit”, betont Dörrie.

Eigentlich ist es nicht viel, was man tun muss: Dem anderen offen gegenüber treten, aufmerksam sein, zuhören und ehrlich sein. In der Regel sind spontane Reaktionen richtig, denn sie kommen von innen. Je nachdem, wie das Verhältnis zum Trauernden ist, können auch nonverbale Reaktionen helfen – den anderen in den Arm zu nehmen und zu drücken beispielsweise. Und keine Angst vor Tränen zu haben. Das hilft viel mehr als zu sagen: “Es war doch eine Erlösung”, oder wenn ein Kind gestorben ist: “Du hast doch noch die anderen”, oder “Das Leben geht weiter”.

BRIGITTE-Redakteurin Beatrix Gerstberger war im sechsten Monat schwanger, als ihr Mann Gabriel Grüner auf einer Recherchereise im Kosovo erschossen wurde. “‘Die Zeit heilt alle Wunden’, ‘Es wird schon wieder eine große Liebe geben’ – solche Sätze habe ich als furchtbar empfunden”, sagt sie. Einem Menschen, der trauert, sollte man auch nicht unbedingt die eigenen Erfahrungen überstülpen, etwa die mit dem Tod der eigenen Mutter. Das wertet das Leid des anderen ab und bedeutet für viele Trauernde: “Ich erkenne nicht an, wie du trauerst”.

Man kann nicht viel falsch machen

Die Angst vor der Begegnung mit dem Trauernden ist unbegründet: Wer sich nicht grob unsensibel verhält und dem Trauernden nicht aus dem Weg geht, kann eigentlich nichts falsch machen. Und: Auch etwas “falsch” zu machen, kann helfen, betont der Sozial- und Familienpsychologie Prof. Dr. Hans Goldbrunner. Wer einen Trauernden beispielsweise über einen längeren Zeitraum bemuttert, kann damit Unmut provozieren und erreichen, dass derjenige sich wehrt. Die Wut kann ihn aus seiner Apathie befreien. Für den Trauerprozess kann konfrontatives Verhalten wichtig sein.

Das Schlimmste ist, dem Betroffenen auszuweichen – sich im Supermarkt hinter dem Regal zu verstecken, um eine Begegnung zu vermeiden. “Das spüren die Leute. Trauernde nehmen die Dinge intensiver wahr,” erklärt Jülicher. Viele Menschen sprechen tatsächlich von einer Überschärfung der Sinne im Leid. Besser, als den Trauernden zu meiden, ist es, die eigene Hilflosigkeit einzugestehen: “Ich weiß nicht, was ich sagen soll”.

Beistand am Todestag

Was kann man an besonderen Tagen tun, am Todestag, am Geburtstag des Verstorbenen, am Hochzeitstag, oder auch am Wochenende, das Hinterbliebene oft als besondere Belastung empfinden? An solchen Tagen ist es schön, sich zu melden, um zu zeigen: “Ich denke an dich”. Noch besser ist es, schon vorher anzurufen und sich zu erkundigen, was der Trauernde an dem Tag vorhat, rät Jülicher. Am Todestag kann man beispielsweise anbieten, mit ans Grab zu gehen. Besonders an kritischen Tagen ist das die größte Hilfe: Nahe sein, präsent sein.

Wenn Zeit vergangen ist

Sind mehrere Monate seit dem Tod eines Menschen verstrichen, ist die Umwelt oft erleichtert, wenn man wieder zur Tagesordnung übergehen kann. Manche fürchten auch, den Trauernden an den Verlust zu erinnern, wenn er gerade nicht daran denkt oder sogar darüber hinweg ist. Doch Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf beruhigt: Man kann keine Trauer auslösen, indem man von ihr spricht. Im Gegenteil: Man sollte den Verlust immer wieder dezent und einladend ansprechen und genau hinhören, wie der andere reagiert. Man kann ganz simpel fragen, “Wie geht es dir eigentlich damit?” Viele Trauernde haben sonst das schreckliche Gefühl, dass der Tote totgeschwiegen wird.

Bei den meisten dauert die akute Trauerphase etwa zwei Jahre. Aber jeder trauert anders. Deshalb sollte in jedem Fall gelten: Der Trauernde gibt das Tempo an. Vermeiden sollte man Behauptungen wie ‘Du hast jetzt aber genug getrauert’ oder ‘Du hast noch nicht genug getrauert’.

Man sollte auch an sich denken

Jeder Begleitende sollte darauf achten, was er selbst verkraften kann. Niemand kann immer mitfühlend sein, so Goldbrunner. Man sollte sich fragen: Bin ich die einzige Bezugsperson? Gibt es vielleicht jemand anderen, mit dem der Trauernde reden kann? Und man sollte nicht eifersüchtig sein, wenn der Neffe lieber mit der Lehrerin über den Verlust der Eltern spricht als mit der Tante.

In schwierigen Zeiten gerät fast jeder Mensch an seine Grenzen. Sich und anderen das einzugestehen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Ehrlichkeit. “Viel besser als sich gar nicht zu melden, ist zu sagen, ‘Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll’,” sagt Beatrix Gerstberger. “Als verletzend habe ich nur empfunden, dass sich einige Leute nach dem Tod meines Mannes nicht mehr bei mir gemeldet haben.” Niemand erwartet, dass man ihn von seiner Trauer befreit. Nur, dass man ihn in seinem Leid nicht ignoriert.

 

,Zuerst veröffentlicht auf:

www.brigitte.de

Jack Daniel’s Markenfamilie tritt zum Weihnachtsgeschäft erstmals gemeinsam auf

Posted By on December 8, 2014

Brown-Forman Deutschland startet für Jack Daniel’s die erste markenfamilien-übergreifende Kampagne. Der weltbekannte Jack Daniel’s Old No. 7 zeigt sich mit den beiden Portfolio-Newcomern der letzten zwei Jahre, Winter Jack und Tennessee Honey, sowie den bereits seit langem erfolgreich distribuierten, aber erstmals in ihrer Geschichte auf dem deutschen Markt beworbenen American Whiskeys Gentleman Jack und Single Barrel. „Während der TV-Spot im November 2014 die gesamte Markenfamilie präsentiert, wird ab Dezember über die individuelle Aussteuerung der Plakatstandorte mittels Mediadaten auch Werbedruck auf einzelne Produkte erzeugt“, so Helge Zimmer, Marketing Manager Jack Daniel’s bei Brown-Forman Deutschland. „Die Plakatkampagne sieht in großem Umfang beleuchtete Litfasssäulen und Megaboards zur Ansprache der unterschiedlichen Zielgruppen vor.

 

Zum Beispiel soll unser Single Barrel primär Connaisseure ansprechen, die das Besondere möchten und bereit sind, dafür etwas mehr zu investieren. Tennessee Honey mit seinem weicheren Geschmack soll männliche und weibliche Konsumenten erreichen; Gentleman Jack wiederum wendet sich an den urbanen Mann, der einen modernen Lifestyle pflegt,“ erläutert Helge Zimmer verschiedene Zielgruppen, die bei der Plakataussteuerung pro Standort Berücksichtigung finden.

Der TV-Spot, der auf allen reichweitenstarken, privaten Sendern bundesweit ausgestrahlt wird, führt den Zuschauer „nach Hause“ zu Jack Daniel’s. In seiner Heimat Lynchburg versammeln sich alljährlich in guter alter Tradition die Menschen der Distillerie rund um den aus Jack Daniel’s Whiskey Fässern gebauten Weihnachtsbaum. Sie wissen das Gefühl der Geborgenheit und Besinnung zu schätzen, das solche gemeinsam zelebrierten Rituale auslösen. Es sind Momente, die uns in unserem hektischen Alltag einen Moment inne halten lassen. Genau wie der Genuss eines Schlucks guten Whiskeys. In dieser Saison wird es erstmals für den deutschen Markt eine exklusive Abfüllung des Whiskeys aus den Fässern des „Barrel Trees“ aus Lynchburg geben: Brown-Forman Deutschland distribuiert die Holiday Select Edition (Alkoholvolumen 48%) in einer Auflage von 600 Flaschen über ausgewählte Kanäle zum Preis von 99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).

„Mit der Markenfamilien-Kampagne investiert Brown-Forman Deutschland in den Konsumenten und unterstützt die Partner im Handel. Jack Daniel’s – unter den Best Global Brands 2014 belegte die Marke den besten Platz unter allen Spirituosenmarken weltweit – gewinnt über die Zugkraft der Dachmarke. Dank der verschiedenen Profile der Markenfamilienmitglieder erreichen wir neue Konsumenten für das umsatzstarke Segment Whiskey“, erklärt Mirja Kloss, Marketing Director Brown-Forman Deutschland. Marktforschungszahlen zeigen, dass aufgrund unterschiedlicher Käuferstrukturen Kannibalisierungseffekte innerhalb der Markenfamilie weitgehend ausgeschlossen sind. „Wie interessant Whiskey-Shopper allgemein für den Handel sind, zeigt ein Vergleich der durchschnittlichen Ausgaben pro Bon: Shopper, die Whiskey kaufen, geben 25 Prozent mehr aus als die Shopper von Spirituosen im Allgemeinen (Quelle: Analyse von Kundenkartendaten, Auswertung der FMCG-Artikel pro Bon). Sie sind somit für den Handel sehr wertvolle Kunden“, so Philipp Fellmann, Trade Marketing Director bei Brown-Forman Deutschland. Für die Platzierung am Point of Sale empfiehlt Philipp Fellmann, die Markenfamilie zusammen zu platzieren, damit der Konsument den Bezug zwischen den Produkten herstellen kann. Extra produzierte Mischdisplays unterstützen die optimale Warenpräsentation im Lebensmitteleinzelhandel.

Die Markenfamilien-Kampagne wendet sich primär an die 30- bis 49-Jährigen – unter ihnen viele treue Jack Daniel’s Fans. Das aktuell lancierte Programm „Jack Daniel’s Supporter of the Independent“ soll parallel die jüngere Zielgruppe der Millennials an die Marke binden.

Über Brown-Forman
Die Brown-Forman Corporation bereichert seit mehr als 140 Jahren das Leben von Generationen mit hochwertigen Marken aus der Genusswelt. Hierzu zählen der Jack Daniel´s Tennessee Whiskey, Southern Comfort, Finlandia Vodka, el Jimador und Herradura Tequila, der Likör Chambord sowie der Bourbon Whiskey Woodford Reserve. Weltweit kümmern sich rund 4.000 Mitarbeiter um die Marken aus dem Hause Brown-Forman, die in über 135 Ländern vertrieben werden.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.about-drinks.com/jack-daniels-markenfamilie-tritt-zum-weihnachtsgeschaeft-erstmals-gemeinsam-auf/

Edles und modernes Porzellan Geschirr für die gehobene Gastronomie

Posted By on November 28, 2014

Welches Tischgeschirr eignet sich besonders für die gehobene Gastronomie? Worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Und welche Designs sind eigentlich gerade in Mode? Viele Fragen stellen sich dem Gastronomen bei der (Neu-)Anschaffung des Tafel Ambientes – hier also einige Antworten.

 

Geschirr, das in der (gehobenen) Gastronomie zum Einsatz kommt, sollte natürlich robust und leicht zu pflegen sein – aber auch eine edle und moderne Ausstrahlung des Tischgeschirrs ist wichtig für den Erfolg. Porzellan ist in diesem Zusammenhang besonders geeignet, da es gegenüber anderen Geschirrmaterialien besonders fein und elegant wirkt. Gäste nehmen Speisen und Getränke von bzw. aus ästhetisch attraktivem Geschirr zu sich nehmen. Porzellan ist im Vergleich mit anderen Materialien wie zum Beispiel Hartglas auch viel robuster gegen Kratzer und Co., was zur Langlebigkeit von Porzellan Produkten beiträgt. Wer Geschirr mit Mustern, Bildchen oder Ähnlichem kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass das Porzellan „spülmaschinenfest“ ist. Nur dann kann man sicher gehen, dass die Verzierungen und Dekors nicht bald schon wieder verblassen.

Welches Porzellan ist das richtige für meinen Gastronomiebetrieb?

Wahrscheinlich gibt es genauso viele verschiedene Porzellanserien und Geschirrdesigns wie es gastronomische Betriebe gibt. Nun gut – vielleicht nicht ganz, trotzdem muss beim großen Angebot auf dem Markt jeder Betrieb herausfinden, was zur eigenen Location passt. Besonders in Mode sind momentan Porzellan Designs, die nicht nur edel sondern gleichzeitig auch modern wirken. Solches modernes Porzellan, wie zum Beispiel das der Hersteller Kahla oder ASA, passt gut zu Gastronomie-Betrieben, die sich einerseits zur gehobenen Gastronomie zählen und deshalb auf ein edles und ästhetisch feines Ambiente achten, andererseits aber zeitgemäß und vorwärts gewandt wirken möchten.
Besonders, wenn die Speisekarte klassische Gerichte nicht nur in traditioneller Form sondern als innovative, neue Variationen zu bieten hat, eignet sich modernes Porzellangeschirr hervorragend, die Speisen in Szene zu setzen. Allerdings sollte man bei der Anschaffung von Porzellan nicht nur auf ein ansprechendes Design achten, sondern auch auf die richtige Form und Größe des Geschirrs, sodass dieses auch wirklich funktional ist und der Gast Speisen und Getränke perfekt genießen kann – sprich dass die Haptik stimmt. Bei Tassen und anderen Trinkgefäßen ist zum Beispiel darauf zu achten, dass der obere Rand nicht zu dick ist um für ein angenehmes Trinkgefühl zu sorgen, die untere Tassenwand und der Boden aber trotzdem eine gewisse Dicke aufweisen, damit Kaffee und Tee nicht zu schnell auskühlen. Hier sollte vielleicht der Leitsatz gelten: Funktionalität vor Design, denn schließlich nützt der schönste Teller nichts, wenn die Suppe kalt ist, bevor sie beim Gast ankommt.

Kann ich klassisches und modernes Porzellan zusammen verwenden?

In der gehobenen Gastronomie kommen noch immer die „Klassiker“ des Tafelporzellans zum Einsatz. Flache Teller in unterschiedlichen Größen für Vorspeise, Hauptgang und Dessert, Suppenteller mit breiten Rand und zu allem passende Unterteller und Platzteller für die vornehme Ausstrahlung beim Servieren. Natürlich sind diese Klassiker noch lange nicht überholt und deshalb auch in vielen modernen Porzellanserien erhältlich. Wer die Klassiker liebt, sollte also auch weiterhin auf sie zurückgreifen. Zusätzlich gibt es moderne Varianten und neue Innovationen, die ebenfalls gut in der gehobenen Gastronomie verwendet werden können. So zum Beispiel Geschirr für ganz spezielle Zwecke wie Antipasti Tellerchen und Schlüsselchen oder besonders geformte Tassen und Becher für Cappuccino und Latte Macchiato, die die klassische Kaffeetasse ergänzen. Diese Kombination aus Tradition und Innovation ist typisch für viele heute erfolgreiche Gastro-Betriebe, die nicht nur auf altbekannte Gerichte setzen, sondern sich ausprobieren und experimentieren, um schließlich kulinarische Neuerungen auf der Speisekarte anzubieten. Eine Geschirr Ausstattung, die eine Mischung aus klassischem und modernem Tafelporzellan darstellt, ist für diese Restaurants wie geschaffen, da sie der zeitgemäßen Gastronomie eine edle aber vorwärtsgewandte Ausstrahlung verschafft. Spezialisierte Shops die klassische und moderne Geschirrlinien anbieten, finden sich im Internet.

Wie vielfältig kann ich modernes Porzellan einsetzen?

Das Geschirr spielt in der Gastronomie natürlich eine große Rolle, da es dazu beiträgt, dass der Gaumenschmaus auch ein Augenschmaus wird und die servierten Gerichte attraktiv präsentiert werden. Wer einmal etwas Neues ausprobieren möchte, ist mit modernen Porzellan Serien gut bedient: Sie eignen sich ideal, um neue Speisevariationen interessant oder traditionelle Gerichte in neuem Licht anzurichten. Wer alle Bedürfnisse seiner Gäste befriedigen möchte, braucht auch die nötige Porzellan Ausstattung, um die kulinarischen Leckerbissen angemessen zu präsentieren. Die neue Nudelkreation schmeckt im modernen Pasta Teller aus Porzellan einfach noch besser und die fernöstlich angehauchte Curry-Ingwer-Suppe wirkt im althergebrachten Suppenteller lange nicht so toll wie in einer attraktiven Asia Suppenschüssel.
Allgemein gilt aber, dass es vor allem wichtig ist, dass das Geschirr vielfältig einsetzbar ist. Kaum ein Gastronomiebetrieb hat so viel Stauraum zur Verfügung, dass für jedes Gericht ein extra Teller in vielfacher Ausführung aufbewahrt werden kann. Es ist also sinnvoll, schon beim Kauf zu überlegen, für welche Speisen und Getränke ein Porzellanmodell genutzt werden soll. So können zum Beispiel kleine Antipasti Schüsseln auch für Desserts oder Beilagen verwendet werden und der tiefe Pastateller eignet sich auch für die heimische Kürbiscremesuppe. So spart man sich Platz und Geld.

Copyright: Colourbox, Stock Nummer 10191146

 

Artikel-Quelle:

http://www.hoga-pr.de/presseinfos

Alptraum: Im grössten Stress fällt das iPhone herunter – Display gebrochen

Posted By on November 26, 2014

Auch ich kann mir ein Leben ohne mein geliebtes iPhone nicht mehr vorstellen. Wie das ist, wenn das Smartphone seinen Geist aufgibt, musste ich kürzlich erleben. Wie das halt manchmal so ist, kommt man in Situationen, in denen man rückblickend etwas weniger hektisch reagieren sollte. Ich fand nach einer nervigen Fahrt durch die Stadt und endlosem Suchen nach einem Parkplatz endlich einen freien. Ich muss dazu erwähnen, dass es ein typischer Novembertag mit entsprechendem nasskalten Wetter war. In dem Stress erwartete ich auch noch einen Anruf von einem potentiellen Aufraggeber und was passiert? Genau dann, als ich aus dem Auto ausstieg, bepackt mit Taschen, klingelte das iPhone. Ich fingerte es aus meiner Tasche und sah noch, dass es genau der Anruf war, auf den ich so sehnsüchtig gewartet hatte. Aber leider, leider hatte ich das iPhone nicht voll im Griff sozusagen und es passierte, was passieren musste. Aus Kopfhöhe fiel mir das Smartphone aus der Hand und traf mit einem grässlichen Geräusch auf den Straßenasphalt. Es lag mit dem Display nach unten auf der Straße und klingelte sogar noch, da war ich trotz des Schrecks einigermaßen beruhigt. Dann war der Schreck aber doch groß. Nachdem ich das iPhone aufgehoben hatte, sah ich die Bescherung. Das Display war gebrochen, sah aus, als ob da jemand draufgeschossen hatte. Natürlich ging auch der Touchscreen nicht mehr, den Anruf konnte ich also auch nicht mehr entgegen nehmen.

 

Also was tun? Ich brauchte so schnell wie möglich ein funktionierendes Smartphone. Ich ging in ein Internet Café (ja, sowas gibt es noch) und googelte nach iPhone display Reparatur bzw. iPhone Reparatur. Es gibt da etliche Anbieter und ich suchte mir einen heraus, dessen Webauftritt ich sympathisch fand und fuhr mit meinem kaputten iPhone dahin. Der Laden hatte sich auf iPhone, iPad, iPod und Samsung Smartphones spezialisiert und der Inhaber nahm sich viel Zeit, um sich das iPhone anzusehen und um mich zu beraten. Ich war sehr überrascht, dass er mir zusagen konnte, das iPhone innerhalb von 1 Stunde reparieren zu können und der Preis war sehr fair. Ich ließ das Telefon bei ihm und ging ein wenig bummeln und trank anschließend noch einen Kaffee, bis ich ich schließlich nach einer Stunde wieder in dem Laden war. Das iPhone war fertig und sah mit dem neuen Display und Touchscreen super aus. Es funktionierte alles, meine Daten waren alle da und ich einfach nur happy. Ich hatte mir schon ausgemalt, ein neues Handy kaufen zu müssen und noch dazu die Daten vom alten irgendwie auf das neue zu bekommen. Damit diese Sorge aus der Welt war, habe ich, nachdem ich zuhause war, als Erstes ein Backup auf meinen Laptop gespielt. Ach, übrigens, den potentiellen Auftraggeber rief ich mit dem reparierten iPhone noch am gleichen Tag zurück und erklärte ihm die Situation und was soll ich sagen, ich bekam den Auftrag!

Mit Kindern im Restaurant – man muss das Richtige finden

Posted By on November 26, 2014

Wenn man mit seinen Kindern in ein Restaurant geht, hat man immer Angst, dass es stressig wird. Kinder sitzen nun mal sehr ungern eine längere Zeit am Tisch, sie wollen sich bewegen. Und das ist in einem Restaurant schwer bis gar nicht möglich. Und falls der Bewegungsdrang nachlässt, sind die Kleinen übermüdet und quengeln. Dabei noch das Essen zu genießen, fällt eher schwer. Anfangs ist es ja für Kinder immer spannend im Restaurant. Sie werden gefragt, was sie essen und trinken möchten und fühlen sich wie Erwachsene. Aber schon das Warten auf das Essen kann so lange dauern, dass große Langeweile aufkommt. Aber es gibt auch Restaurants, die dieses Problem erkannt haben. Neben speziellen Kindermenus, die nicht nur aus Pommes bestehen, wird Mal- oder Bastelmaterial angeboten. In einigen Restaurants, die den Platz haben, gibt es sogar Spielecken, wo sich die Kinder vergnügen können und wenn es gut läuft, sich mit Kindern anderer Gäste anfreunden.

In der warmen Jahreszeit ist natürlich ein Biergarten eine hervorragende Möglichkeit, gemeinsam zu essen und danach können die Kinder im Garten tollen. Man muss den Kindern wie bei allen Aktivitäten das Ganze einfach schmackhaft machen. Sie werden sehen, wenn es den Kindern gefällt, wollen die öfter ins Restaurant, als Ihnen lieb ist. Gehen Sie auf die Wünsche der Kinder ein, sonst werden Sie keinen entspannten Abend haben. Dank Internet ist es heutzutage nicht mehr schwer, geeignete Restaurants zu finden. Erkundigen Sie sich im Netz, welche Restaurants Angebote für Kinder haben. Sie werden überrascht sein, wie viele Gastronomen sich inzwischen auf Familien eingestellt haben. In Kaufbeuren gibt es so ein Restaurant, wo Kindern mehr Aufmerksamkeit als anderswo geschenkt wird. Dabei können Sie neben einem gutem Essen und einem schönen Biergarten auch die Sehenswürdigkeiten in Kaufbeuren bewundern, was auch für Kinder interessant ist. Kaufbeuren ist eine alte Stadt, dementsprechend gibt es viele spannende Bauwerke aus alten Zeiten zu entdecken.

Ab wann Kinder vorne sitzen dürfen

Posted By on November 25, 2014

Ab wann Kinder vorne sitzen dürfen und ob es erlaubt ist, einen Kindersitz auch vorne auf dem Beifahrersitz anzubringen, löst bei vielen Eltern bzw. Familien immer wieder Diskussionen aus. Oftmals möchten Kinder ab einem bestimmten Alter nämlich viel lieber vorne sitzen auf dem Beifahrersitz, als hinten auf der Rückbank. Nach Angaben des ADAC zeigten Crashversuche, dass Kinder ohne weiteres vorne sitzen und mitfahren können. Allerdings muss man dabei wichtige Voraussetzungen beachten und gesetzliche Regelungen erfüllen. Generell muss man jedes Kind, egal ob es im Auto hinten oder vorne sitzt, entsprechend seinem Alter, Gewicht und Körpergröße richtig sichern.

 

Da jährlich über 15.000 Kinder als Mitfahrer im Auto verunglücken und ungesicherte Kinder ein siebenfach höheres Risiko haben, bei einem Unfall schwere bis tödliche Verletzungen zu erleiden als Kinder, die ordnungsgemäß mit einem Rückhalte-System gesichert sind, sollten grundsätzlich alle Eltern ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und ihre Kinder im Auto unbedingt vorschriftsmäßig sichern.

Ab wann Kinder vorne sitzen dürfen

Laut Gesetz darf ein Kind ab einer Körpergröße von 1,50 m oder mit Vollendung des 12. Lebensjahres ohne Kindersitz bzw. ohne zusätzliches Sicherungssystem vorne auf dem Beifahrersitz mitfahren. Es darf also sitzen, wo es will oder wo die Eltern es möchten.

 

Hat das Kind eine Körpergröße von 1,50 m erreicht, ist aber noch keine 12 Jahre alt, so darf es trotzdem ohne zusätzliches Rückhaltesystem vorne mitfahren. Auch im umgekehrten Fall, wenn das Kind 12 Jahre alt ist, aber noch keine Körpergröße von 1,50 m erreicht hat, ist vorne sitzen gesetzlich erlaubt – dennoch wird von Experten bei zu geringer Größe empfohlen, dass Kinder trotz des erreichten Alters eine Sitzerhöhung benützen, egal ob sie vorne oder hinten sitzen. Denn nur ab einer Körpergröße von mindestens 1,50 m verläuft der Sicherheitsgurt am Körper entlang richtig. Dadurch ist das Kind sicherer und gerät nicht unnötig in Gefahr.

Mit Kindersitz dürfen Kinder in jedem Alter vorne sitzen

 

Ob größere Kinder oder auch Kleinkinder …ist ein Kind aufgrund eines passenden Kindersitzes alters- und größenmäßig gesichert, dann besteht laut Gesetz / Straßenverkehrsordnung generell keine Einschränkung, auf welchem Sitz das Kind mit fährt. Das heißt, dass Kinder mit Kindersitz unabhängig von Alter und Größe sowohl auf den hinteren Sitzen als auch vorne auf dem Beifahrersitz mitfahren dürfen.

Fährt ein Baby / Kleinkind vorne auf dem Beifahrersitz mit, gibt es allerdings Einschränkungen und es sind folgende gesetzliche Vorschriften zu beachten:

 

Wird das Kind in einem Babysafe auf dem rechten vorderen Sitz transportiert, darf der Beifahrer-Airbag keinesfalls aktiviert sein. Lässt sich der Beifahrer-Airbag nicht deaktivieren, sind Babyschalen, die entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz montiert werden tabu. Bei betriebsbereitem / aktiviertem Beifahrerairbag dürfen grundsätzlich niemals eine Babyschale oder ein Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung montiert werden.

Größere Kinder, die im Kindersitz oder mit einer Sitzerhöhung auf dem Beifahrersitz mitfahren, können hingegen vom Schutz durch den Airbag profitieren. Allerdings sollte man den Beifahrersitz soweit wie möglich nach hinten schieben, damit das Kind nicht zu nah am Airbag sitzt und bei einem Unfall vor dem heftigen Aufprall des plötzlich aufgehenden Beifahrer-Airbags geschützt wird.

Bemerkung: Werden mitfahrende Kinder falsch oder gar nicht gesichert, so kann dies im Falle eines Verkehrsunfalls bei Versicherungen zu Haftungsproblemen führen.

Ab wann Ihre Kinder vorne sitzen dürfen ist also letztendlich Ihre Entscheidung, doch sind sich Unfall-Forscher und Experten trotz aller gesetzlichen Regelungen einig, dass für Kinder prinzipiell die Rückbank der sicherste Platz im Auto ist.

 

Originalbeitrag:

www.vorname.com/ratgeber/recht-sicherheit/ab-wann-kinder-vorne-sitzen-duerfen-5461